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Vergewaltigungs-Vorwurf

Getötete 13-Jährige in Wien: Anklage erhoben

Drei Verdächtige müssen sich verantworten

Über ein Jahr nach dem Tod einer 13-Jährigen in Wien liegt Anklage vor
Der Fundort eines erst 13 Jahre alten Mädchens aufgenommen am Mittwoch 30. Juni 2021, in Wien Donaustadt. Zwei Tatverdächtige sollen die 13-Jährige unter Drogen gesetzt, sexuell missbraucht und getötet haben.

Gegen drei der vier Verdächtigen, die im Juni 2021 eine 13-Jährige in Wien unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und anschließend leblos zwischen parkenden Autos abgelegt haben, wurde nun Anklage erhoben.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat im Zusammenhang mit dem Tod einer 13-Jährigen, die am 26. Juni 2021 auf einem Grünstreifen in Wien-Donaustadt von Passanten leblos aufgefunden wurde, gegen drei Verdächtige Anklage erhoben. Das teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, am Donnerstag mit. Sie müssen sich demnach wegen des Verdachts der Vergewaltigung und des schweren sexuellen Missbrauchs Unmündiger verantworten.

Anklage gegen drei Verdächtige

Bussek bestätigte damit einen Bericht des Online-Portals der "Kronen Zeitung" krone.at. Die Anklagebehörde hatte in dieser Sache gegen vier junge Männer afghanischer Abstammung wegen Vergewaltigung mit Todesfolge ermittelt. Drei Verdächtige im Alter zwischen 16 und 23 Jahren konnten kurz nach dem Fund der Leiche - das leblose Mädchen war gegen einen Baum gelehnt und im Freien abgelegt worden - festgenommen werden und befinden sich seither in Haft. Einem vierten Verdächtigen war zunächst die Flucht nach England gelungen. Nach einer internationalen Fahndung wurde der 22-Jährige Ende Juli 2021 in einem Londoner Hotel gefasst, in Auslieferungshaft genommen und Ende März der Wiener Justiz übergeben.

13-Jährige in Wien tot gefunden

Die 13-Jährige aus dem niederösterreichischen Bezirk Tulln hatte sich am 25. Juni 2021 mit dem 16-jährigen Verdächtigen am Wiener Donaukanal getroffen, wo sie Ecstasy verabreicht bekommen haben soll. Dann soll sie vom 16-Jährigen sowie dem 22 Jahre alten Afghanen in die Wohnung des dritten, 18-jährigen Verdächtigen gebracht worden sein, wohin sich auch der 23-Jährige begab. Dort wurden dem Mädchen angeblich weitere Drogen verabreicht. Mindestens zwei der vier Männer sollen sie vergewaltigt haben.

Vierter Verdächtiger im Fall einer getöteten 13-Jährigen ausgeliefert
Der Fundort eines erst 13 Jahre alten Mädchens aufgenommen am Mittwoch 30. Juni 2021, in Wien Donaustadt. Zwei Tatverdächtige sollen die 13-Jährige unter Drogen gesetzt, sexuell missbraucht und getötet haben.

13-Jährige getötet: Vierter Verdächtiger ausgeliefert

Im Fall einer im Juni 2021 in Wien getöteten 13-Jährigen sitzt der vierte Verdächtige seit dem frühen Freitagnachmittag in Wien in Untersuchungshaft. Das teilte die Sprecherin des Landesgerichts, …

Mädchen leblos zwischen Autos abgelegt

Als die 13-Jährige das Bewusstsein verlor, wurden die Männer nervös. Die Verdächtigen dürften ihr Milch und Joghurt eingeflößt und sie unter eine Dusche gehalten haben. Doch das Mädchen zeigte keine Lebenszeichen mehr, worauf sie den Ermittlungen zufolge in einen Teppich gewickelt und auf einem Grünstreifen zwischen geparkten Pkw abgelegt wurde. Passanten entdeckten am nächsten Morgen die Leiche.

Beschuldigte sollen Tat geplant haben

Laut krone.at unter Berufung auf die Anklage sollen die drei Beschuldigten schon zu dem Zeitpunkt, als das Mädchen in die Wohnung mitkam, beschlossen haben, es unter starken Drogeneinfluss zu setzen und gemeinsam zu vergewaltigen. Ein Zwischengutachten der Gerichtsmedizin besagte bereits, dass die 13-Jährige infolge einer Suchtmittelvergiftung und Erstickens gewaltsam zu Tode gekommen ist.

(Quelle: APA)

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