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Mit Opferschutzeinrichtungen

Nach Frauenmorden: Runder Tisch zu Gewaltschutz

Erhöhung der finanziellen Mittel gefordert

symb_Frauenhilfe, symb_Gewalt, symb_Opferschutz APA/BARBARA GINDL
Das Thema Frauenhilfe wird derzeit in der Politik debattiert. (SYMBOLBILD).

Nach einer Serie von Bluttaten, denen Frauen zum Opfer gefallen sind, findet am Mittwoch im Bundeskanzleramt ein Runder Tisch mit Opferschutzeinrichtungen zum Gewaltschutz statt. Dazu sind eine Woche nach dem Sicherheitsgipfel 18 Vertreter von Frauenrechtsorganisationen eingeladen worden.

Eines der Themen ist die geforderte Erhöhung der finanziellen Mittel für den Gewaltschutz. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte bereits, dass es am Geld nicht scheitern werde.

Experten debattieren über Gewaltschutz

Die Opferschutzeinrichtungen wollen 228 Millionen Euro im Jahr für eine Ausweitung und längerfristige Absicherung ihrer Arbeit und zusätzlich rund 3.000 neue Arbeitsstellen im Opferschutz. Daneben wird es auch um die Ursachen für Gewalt gegen Frauen gehen. Am Dienstag gab es einen Expertenaustausch zum Thema kulturell bedingte Gewalt mit Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP). Diese kündigte dabei eine Studie "zu unterschiedlichen Motiven kultureller Gewalt" an.

Frauenmord in Salzburg

In Salzburg hatte jüngst ein Doppelmord in Wals-Siezenheim für Erschütterung gesorgt.

(Quelle: APA)

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