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Druck auf Grüne

SPÖ pocht weiter auf Glyphosatverbot

"Seit Mitte August nichts passiert"

Glyphosat APA/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul
Die SPÖ fordert vehement ein Glyphosatverbot in Österreich. (SYMBOLBILD)

Die SPÖ lässt in Sachen Glyphosatverbot nicht locker. Gleich drei rote Politiker forderten im Gespräch mit der APA erneut einen Runden Tisch. Man wolle unter Einbindung von Experten und NGOs mit Regierung und Opposition ein Verbot des Pflanzengifts vorbereiten, hieß es. Die EU hatte Mitte August einen österreichischen Gesetzesvorschlag zu einem Glyphosatverbot als nicht EU-rechtskonform beurteilt.

"Seit Mitte August ist offenbar vonseiten der Regierung nichts passiert, um alle rechtlichen Varianten auszuloten, wie wir Glyphosat aus Österreich wegbekommen", teilte der stv. SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried mit. "Die SPÖ ist jedenfalls dafür, dass Österreich neuerlich ein Verbot beschließt."

 Mehr Druck von Grünen gefordert

"Die Umsetzung des Glyphosatverbots liegt jetzt am politischen Willen, es gibt sonst keine Ausreden mehr", betonte Julia Herr als Umweltsprecherin der Partei. Sie forderte von den Grünen, Druck auf den Koalitionspartner zu machen - mit dem Ziel, dass Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) zu einem Runden Tisch einlädt. Auch "die Grünen Regierungsmitglieder können sich nicht aus der Verantwortung stehlen", urgierte SPÖ-Landwirtschaftssprecherin Cornelia Ecker.

(Quelle: APA)

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