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Grazer Uni-Professor unter Betrugsverdacht

Gegen einen Altprofessor der Med-Uni Graz wird wegen Betrugverdachts ermittelt. Der mittlerweile pensionierte Mediziner soll von 2002 bis 2013 rund 370.000 Euro in die eigene Tasche abgezweigt haben. Die Gelder sollten eigentlich in die Krebsforschung fließen. Hansjörg Bacher von der Staatsanwaltschaft Graz bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung".

Erst habe es innerhalb der Med-Uni nur Gerüchte gegeben, nach der Pensionierung des Professors sei jedoch im Zuge der Übergabe seiner Studien eine rechtliche Prüfung notwendig geworden, hieß es seitens der Universität. Dabei stieß man auf Ungereimtheiten, die in Richtung Untreue gingen. Nach einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Graz übergab das Landeskriminalamt Steiermark im Februar die Ermittlungen an das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK).

Laut Staatsanwaltschaft Graz soll der Beschuldigte offenbar vorgetäuscht haben, Verträge über klinische Studien eigenmächtig abschließen zu dürfen. Die Gelder dafür landeten auf einem seiner Konten, so der Vorwurf. Die Ermittlungen in dem Fall dürften laut Bacher noch mehrere Wochen dauern.

(Quelle: S24)

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