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Großbrand: Tausende Kerzen gingen in Flammen auf

Ein Großbrand in der "Kerzenwelt" in Bruck an der Glocknerstraße im Pinzgau hat heute, Freitag, am Vormittag in dem Verkaufsgeschäft und der Werkstätte einen Totalschaden verursacht. Einige tausend handgemachte Kerzen verbrannten. Ein drei Meter entferntes Wohnhaus wurde evakuiert. Rund zehn Personen, darunter zwei Kleinkinder, fanden in der nahegelegenen Straßenmeisterei Unterschlupf.

Kurz nach 9.00 Uhr ging ein Alarm bei der Feuerwehr ein. Es wurde Alarmstufe vier ausgelöst. Laut Polizei und Rotem Kreuz wurde niemand verletzt. Eine Hochspannungsleitung, die direkt über den erdgeschoßigen Stahlbetonbau führt, habe den Einsatz für die Feuerwehrleute besonders gefährlich gemacht, erläuterte der Pinzgauer Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Fritzenwanger der APA.

"Das flüssige Wachs brennt so gut wie Benzin. Es entstand eine massive Hitze", sagte Fritzenwanger. Es habe die Gefahr bestanden, dass die Hochspannungsleitung auf das brennende Objekt falle. Der Feuerwehr sei jedoch versichert worden, dass das mit einem Stahlkern ausgestattete Aluminiumseil der Hitze standhalten würde. Die Leitung sei abgeschaltet worden, so der Bezirksfeuerwehrkommandant.

Rund 100 Mitglieder der Feuerwehren aus Bruck und den umliegenden Gemeinden bekämpften die Flammen. Auch ein Löschroboter wurde eingesetzt. Am Vormittag konnte noch nicht "Brand aus" gegeben werden. Im Schauraum, in dem laut Homepage der "Kerzenwelt" zirka 3.500 Kerzen ausgestellt sind, sowie in der Produktionsstätte entstand nach Angaben der Feuerwehr ein Totalschaden. Die Ursache des Feuers war vorerst noch unklar.

(Quelle: S24)

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