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bewährte methode

Häftlling gräbt mit Messer Loch in Gefängnis-Mauer

Bohrung bereits 20 Zentimeter tief

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Die Methode scheint tatsächlich zu funktionieren. (SYMBOLBILD)

Einem Hollywood-Streifen gleich, grub ein Häftling in einem Gefängns in Niederösterreich ein Loch in die Zellenmauer. Mit einem Löffel.

Mit einem Buttermesser hat ein Häftling in der Justizanstalt Sonnberg in Niederösterreich ein 20 Zentimeter tiefes und 50 Zentimeter breites Loch in die Zellenmauer gegraben, dieses wurde aber rechtzeitig entdeckt. Der Mann hatte diese Methode allerdings bereits einmal erfolgreich in der Grazer Karlau getestet. Er wurde wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt, berichtete die "Kronen Zeitung" am Sonntag. Die Medienstelle der Justizanstalt war für die APA nicht erreichbar.

Bereits aus Gefängnis ausgebrochen

Zweimal war es drei Insassen gelungen, aus dem Grazer Gefängnis Karlau auszubrechen, indem sie ein Loch in die Mauer kratzten. Sie wurden allerdings schnell erwischt und daraufhin verlegt, wobei einer der Männer nach Sonnberg kam. Kürzlich stand dieser wieder vor Gericht, weil er noch vor seiner Verlegung in die Karlau in Stein Justizwachebeamte mit dem Tod bedroht hatte. Er fasste laut "Krone" dafür 24 Monate zusätzlich aus. Außerdem wurde er wegen schwerer Sachbeschädigung angezeigt, da Wachebeamte in Sonnberg in seiner Zellenmauer das mit dem Buttermesser gekratzte Loch entdeckt hatten.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 06.08.2021 um 04:43 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/haeftlilng-graebt-mit-messer-loch-in-gefaengnis-mauer-101692498

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