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Über eine halbe Mio. Euro

Strache reagiert auf Spesen-Vorwürfe

Was verrechnete der Ex-Vizekanzler?

Über eine halbe Million Euro Spesen soll Heinz-Christian Strache während seiner Zeit Vizekanzler und Sportminister verrechnet haben. Das kam durch die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage heraus, wie mehrere Medien am Freitag übereinstimmend berichten. Noch am Freitag bezog auch Strache selbst dazu Stellung.

In der Anfrage der SPÖ, die dem Kurier nach eigenen Angaben vorliegt, ging es um ein von Strache budgetiertes Sportmuseum. Ein solches gab es allerdings nie. Die Anfragebeantwortung durch den aktuellen Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) legt laut dem Kurier ein umfangreiches Spesenbudget offen. Demnach soll Strache alleine für Änderungen in seinem Büro 507.000 Euro abgerechnet haben.

  • Sicherheitskonzept für das Büro: 287.284,59 Euro
  • Mobiliar fürs Büro: 123.271,06 Euro
  • Sanierung der Sanitäranlagen im Büro: 96.570,02 Euro
  • Veranstaltungen und Pressekonferenzen: 49.432,13 Euro
  • Opernball-Loge: 23.600 Euro
  • Externe Berater: 14.140 Euro
  • Taxifahrten: 10.207,20 Euro
  • Abendessen: 8.431,69 Euro
  • Eintritts- und Bewirtungskosten von Regierungsvertretern Ungarns und Serbiens samt Begleitung: 2.848 Euro

Strache reagiert auf Spesen-Vorwürfe

Strache reagierte am Freitag mit einem Posting auf Facebook und rechtfertigt sich darin für die Höhe des Spesenbudgets. Er sieht darin keinen außergewöhnlich hohen Betrag.

Und die Hetze geht weiter! Mein damaliges Ministerium wurde neu geschaffen und musste neu aufgebaut werden. Ja, das...

Gepostet von Heinz-Christian Strache am Freitag, 7. Februar 2020
(Quelle: SALZBURG24/APA)

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