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Altweibersommer

Herbst bringt immer häufiger "späte 30er"

Alle zwei bis drei Jahre Höchstwerte im September

Noch regiert der Altweibersommer: Am Sonntag war die 30-Grad-Marke mit 29,9 Grad in Andau im burgenländischen Seewinkel nur ganz knapp verfehlt worden, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Generell werden "später 30er" häufiger.

"Temperaturen bei 30 Grad sind im September nicht ungewöhnlich, sie wurden in den letzten Jahrzehnten aber etwas häufiger", erläuterte Klimatologe Alexander Orlik. "Seit den 2000er-Jahren erleben wir in Österreich ungefähr alle zwei bis drei Jahre noch Höchstwerte über 30 Grad nach dem 10. September. Früher, also vor den 2000er-Jahren, gab es so spät im Jahr nur etwa alle fünf bis sieben Jahre einen 30er."

Hitzerekorde 2020 nicht gebrochen

Hitzerekorde sind nicht zu erwarten: Die September-Rekorde liegen in allen Landeshauptstädten zwischen 33 und 36 Grad. An der Spitze rangiert Pottschach in Niederösterreich mit 36,0 Grad am 1. September 2015. Die spätesten 30er wurden am 4. Oktober 1966 erreicht - mit 30,2 Grad in Fußach und 30,1 Grad Schlins, beide in Vorarlberg.

Heuriger September sehr warm

Der September 2020 verlief bisher sehr warm und liegt derzeit rund zwei Grad über dem vieljährigen Mittel (Klimavergleichsperiode 1981-2010). In der Zwischenbilanz zählt er damit zu den wärmsten September-Monaten der Messgeschichte. Über die endgültige Platzierung lässt sich aber noch nichts sagen.

(Quelle: APA)

Strahlender Sonnenschein zum Wochenstart

Bis Mitte der Woche bleibt uns das warme Wetter erhalten
++ THEMENBILD ++ Eine Frau geht bei Sonnenuntergang über eine Wiese am Donnerstag, 20. August 2020, auf dem Gaisberg bei Salzburg.

Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag verriet, wird uns der Altweibersommer bis zur Wochenmitte erhalten bleiben. Danach ist es zunächst vorbei mit dem sonnigen und überdurchschnittlich warmen Wetter: Ein Störungsdurchzug bringt Österreich eine Abkühlung.

Montags gibt es strahlend sonniges Hochdruckwetter. Frühnebel gibt es nur vereinzelt, am Nachmittag präsentiert sich der Himmel bis auf ein paar dünne Wolken in großer Höhe oft sogar nahezu wolkenlos. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 24 bis 30 Grad.

Sonnig-warm am Dienstag

Der Hochdruckeinfluss bringt auch am Dienstag verbreitet strahlend sonniges und spätsommerlich warmes Wetter. Nur stellenweise gibt es inneralpin, in südlichen Beckenlagen und im nördlichen Alpenvorland etwas Nebel. Tagsüber zeigen sich dann meist nur noch hohe Schleierwolken am Himmel. Etwas mehr Quellwolken entstehen höchstens ganz im Westen über den Bergen. Die Temperaturen entsprechen jenen des Vortages.

Bis zu 30 Grad am Mittwoch

Am Mittwoch wird der Hochdruckeinfluss etwas schwächer, dennoch bleibt es in vielen Regionen bei überwiegend sonnigem und warmem Spätsommerwetter. Morgendliche Nebelfelder lösen sich meist rasch auf, dann scheint neben hohen Schleierwolken oft die Sonne. Mittags und nachmittags tauchen über den Bergen verstärkt Quellwolken auf, besonders entlang des Alpenhauptkammes. Im Südwesten steigt auch die Schauer- und Gewitterneigung. Sonst bleibt es aber durchwegs freundlich und trocken. Es gibt wieder 24 bis knapp 30 Grad.

Wetter-Umschwung am Donnerstag

Eine Störungszone zieht am Donnerstag von Westen her auf und sorgt für einige Wolken sowie teils gewittrige Regenschauer. Sonnenschein gibt es teilweise nur zwischendurch, länger scheint die Sonne aber im äußersten Westen. In den südlichen Landesteilen ist es erst überwiegend sonnig, bevor es auch hier vermehrt Quellwolken sowie einzelne Schauer und Gewitter gibt. Es kühlt auf 20 bis 26 Grad ab.

Ein paar Wolkenreste halten sich am Freitag zunächst vor allem entlang der Alpennordseite. Tagsüber ist es dann vielerorts recht sonnig, bevor ein paar flache Schönwetterwolken auftauchen. Es bleibt überall niederschlagsfrei. Die Tageshöchsttemperaturen betragen zwischen 17 und 25 Grad.

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