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Milliardenbetrug

Hunderte Austro-Anleger von Betrug betroffen

Weiterer Skandal in der deutschen Wirtschaft

Von dem Milliardenbetrug der deutschen Firma P&R bei Investments in Schiffscontainer sind in Österreich mehr als 500 Anleger betroffen. Diese hatten zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags aktive Verträge mit den deutschen P&R-Gesellschaften, teilte der Sprecher des deutschen Insolvenzverwalters am Freitag auf APA-Anfrage mit.

Die Firma P&R von Firmengründer Heinz Roth, ein gebürtiger Österreicher, verkaufte Container an Privatanleger. P&R vermietete die Container dann in deren Auftrag an Frachtunternehmen, damit sollte die Rendite finanziert werden.

Dreister Milliardenbetrug

Insgesamt wurden über 1,6 Millionen Container verkauft, tatsächlich vorhanden sind aber nach Angaben der Ermittler nur 617.000. Im März 2018 wurde das Unternehmen insolvent. Gegen den Firmengründer wurde gestern, Donnerstag, in Deutschland Betrugsanklage erhoben. Er sitzt seit dem Vorjahr in Untersuchungshaft. Dem 75 Jahre alten Manager werden 414 Fälle des gewerbsmäßigen Betrugs mit einem Schaden von knapp 18 Mio. Euro vorgeworfen. Dabei ist nur ein kleiner Teil der gesamten Anlagesumme von 3,5 Mrd. Euro berücksichtigt.

(APA)

(Quelle: APA)

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