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#Ibizagate

Kreml dementiert Beteiligung

Skandalvideo Strache APA/SPIEGEL/SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/HARALD SCHNEIDER
Dieses Video wurde Strache und Gudenus zum Verhängnis.

Der Kreml dementiert eine Verwicklung in die Ereignisse rund um das "Ibiza-Video". Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, sagte am Montag gegenüber Journalisten: "Es ist eine Geschichte, die nichts mit uns zu tun hat und auch nichts mit uns zu tun haben kann".

Der Sprecher wollte das "Ibiza-Video" nicht "kommentieren, weil es nichts mit Russland, dem Präsidenten oder der Regierung zu tun hat. Wir wissen nicht, wer diese Frau ist, ob sie russischer Nationalität oder Herkunft ist", fügte er in Moskau hinzu.

Offenbar kein Kontakt nach Russland

Der im Video erwähnte Oligarch Igor Makarow sagte am Sonntag, er sei ein Einzelkind und habe "keine Beziehung" zu der Frau im Video, die er nicht kenne. Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" hatte sich die Ibiza-Gesprächspartnerin im Jahr 2017 unter dem Namen Aljona Makarowa als Nichte von Igor Makarow ausgegeben.

Ibizagate schlägt hohe Wellen

Das Video zeigt, wie der inzwischen zurückgetretene Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache einer vermeintlichen russischen Oligarchin 2017 auf Ibiza öffentliche Aufträge in Aussicht stellte, wenn sie seiner Partei zum Wahlerfolg verhelfe.

(APA)

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 19.07.2019 um 01:27 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/ibizagate-kreml-nichts-zu-tun-mit-polit-skandal-in-oesterreich-70516180

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