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AGES-Erhebung

Corona-Infizierte werden immer jünger

Durchschnittsalter in Österreich bei 38,3 Jahren

SARS-CoV-2-Infektionen betreffen immer mehr Jüngere
Das Durchschnittsalter der Corona-Infizierten in Österreich liegt mittlerweile bei 38,3 Jahren. (SYMBOLBILD)

Das Coronavirus "erwischt" hierzulande statistisch betrachtet inzwischen vor allem Kinder, Jugendliche und Berufstätige. Das belegen Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für die Kalenderwoche zehn (8. bis 14. März).

Demnach liegt das Durchschnittsalter der Infizierten mittlerweile bei 37,9 Jahren. Zu Jahresbeginn lag das Mittel noch bei 46,7 Jahren, Mitte April des Vorjahrs gar bei 56,7 Jahren.

Rückgang bei den Älteren

Wirft man einen detaillierten Blick auf die Infektionszahlen in der vergangenen Woche (8. bis 14. März), sticht - bezogen auf die verschiedenen Altersgruppen - ein Rückgang bei den Betagten und Hochbetagten ins Auge. Von den insgesamt 17.383 Neuinfektionen betrafen 1,6 Prozent die über 85-Jährigen. In absoluten Zahlen waren dies 295 Fälle - um 14 weniger als zwei Wochen zuvor. 3,2 Prozent der in der vergangenen Woche Infizierten waren zwischen 75 und 84 Jahre alt. Das entsprach 587 Fällen, wobei diese Gruppe der 75- bis 84-Jährigen mit 93,9 die geringste Sieben-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner aufwies.

Corona-Anstieg bei Jüngeren

Dem stand ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen bei den Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen bis Mitte 40 gegenüber. Zwischen 2.800 und 2.900 neue Fälle gab es vergangene Woche jeweils bei den 15- bis 24-Jährigen, den 25-bis 34- Jährigen sowie den 45- bis 54-Jährigen. Zwei Wochen zuvor waren es bei den 15-bis 24-Jährigen um 1.200 Neuinfektionen weniger, in den beiden anderen Altersgruppen rund 1.000 neue Fälle weniger.

Signifikant nach oben geht es mit den Infektionszahlen auch bei Kindern im Alter zwischen fünf und 14 Jahren und Kleinkindern unter fünf Jahren, wo zwischen 15. und 21. Februar (Kalenderwoche sieben) 1.278 bzw. 272 Infektionen mit SARS-CoV-2 registriert wurden. Letzte Woche wurden bei den Kindern 2.218, bei den Kleinkindern 513 neue Fälle gemeldet.

(Quelle: APA)

2.521 Corona-Neuinfektionen am Dienstag

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212 neue Fälle wurden im Bundesland Salzburg verzeichnet. (SYMBOLBILD)

In Österreich wurden laut Innen- und Gesundheitsministerium am Dienstag 2.521 Coronavirus-Neuinfektionen verzeichnet. Im Bundesland Salzburg kamen 212 neue Fälle hinzu. Die Zahlen wurden nach oben korrigiert. Im Bundesland Salzburg kamen 212 neue Fälle hinzu. Die Zahlen wurden nach oben korrigiert.

Am Jahrestag des ersten harten Lockdowns in Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter hoch. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 2.521 positive Tests eingemeldet.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 208,9

Am Dienstag sind zwar aufgrund der geringeren Testauswertungen am Wochenende stets niedrigere Zahlen gemeldet worden. Aber im Vergleich zur vergangenen Woche sind es um 110 Neuansteckungen mehr, meldeten Gesundheits- und Innenministerium am Dienstag (Stand: 9.30 Uhr).

Der durchschnittliche Anstieg der in Österreich registrierten Neuinfektionen ist somit auf 2.656 gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 208,9 (am Montag war sie noch bei 207,7). In Wien lag dieser Wert sogar bei 277,4. Dort wurden auch mit 644 die meisten positiven SARS-CoV-2-Tests innerhalb von 24 Stunden registriert, gefolgt von Niederösterreich mit 508. In Oberösterreich gab es 388 positive PCR-Test-Einmeldungen, in der Steiermark 322, in Salzburg 212, in Tirol 210, im Burgenland 109, in Kärnten 101 und in Vorarlberg, wo die Gastronomie wieder geöffnet hat, waren es 27.

Mehr als sechs Millionen PCR-Tets wurden seit Beginn der Krise durchgeführt. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden waren es 39.774, davon waren 6,3 Prozent positiv. Den höchsten Positivanteil hatte Oberösterreich mit 18 Prozent.

Steigende Zahlen in Krankenhäusern

Innerhalb eines Tages waren wieder 33 Tote zu beklagen, die an oder mit Covid-19 verstorben sind. Derzeit sind es pro 100.000 Einwohner exakt 100,3 Tote, die eine Infektion nicht überlebt haben. Die meisten Verstorbenen gab es bisher in der Steiermark mit 1.802 Toten, sowie in Wien mit 1.780

Gestiegen ist auch die Zahl der Hospitalisierten. Von Montag auf Dienstag sind 85 neue Patienten hinzugekommen, die im Spital behandelt werden müssen. Derzeit sind in Österreich 1.844 Betten mit Corona-Patienten belegt. Auf den Intensivstationen kam es auch zu einer Zunahme um 19 Patienten auf 383.

Mehr als 461.000 Corona-Genesene

Bisher gab es in Österreich 497.985 positive Testergebnisse. 461.737 Menschen haben sich von einer Infektion wieder erholt. Momentan laborieren 27.322 Menschen an einer SARS-CoV-2-Infektion, das sind um 38 mehr als noch tags zuvor. Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind 577 Fälle hinzugekommen.

Derzeit sind 1.079.144 Impfungen im E-Impfpass eingetragen. Im Schnitt wird laut Gesundheitsministerium alle 2,6 Sekunden in Österreich eine Impfung verabreicht. 8,99 Prozent der Österreicher sind teilgeimpft, 3,13 Prozent haben bereits einen vollständigen Schutz erhalten.

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