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Sensible Gesundheitsdaten

Darum den Impfpass nicht auf Social Media posten

Betrüger stellen Fälschungen her

symb_impfpass, symb_impfen, Corona-Impfung APA/GEORG HOCHMUTH
Impfpässe sollten keinesfalls auf Social Media gepostet werden. (SYMBOLBILD)

Das Gesundheitsministerium warnt die Bevölkerung davor, Impfpässe zu fotografieren und auf Social Media zu veröffentlichen.

Viele Österreicher posten stolz ihren Impfpass auf Social-Media-Plattformen und zeigen, dass sie sich gegen Covid-19 haben impfen lassen. Das sei zwar rühmlich, aber auch gefährlich, wie das Gesundheitsministerium nun verlautbart hat.

Bei Einträgen in den Impfpass handelt es sich um persönliche Gesundheitsdaten. Betrüger:innen nutzen Fotos von Einträgen...

Gepostet von Gesundheitsministerium am Freitag, 30. April 2021

Warnung vor Impfpass-Fälschungen

Bei Einträgen in den Impfpass handelt es sich um persönliche Gesundheitsdaten. Betrüger nutzen Fotos von Einträgen der Corona-Schutzimpfung in den sozialen Medien, um Impfzentren, Unterschriften und Chargennummern zu fälschen.

 

Sensible Gesundheitsdaten

„Beim Impfpass handelt es sich um sensible Gesundheitsdaten, die nicht in die falschen Finger gelangen sollen. Man würde ja auch nicht seine Bankomatkarte online stellen“, mahnt ein Sprecher aus dem Gesundheitsministerium auf Anfrage von SALZBURG24. Es sei die Kombination (Name, Datum, Arzt und dessen Unterschrift, sowie Chargennummer des Impfstoffs) mit der man den Pass fälschen kann.

Daten verpixeln

„Man kann ja gerne den Impfpass posten, aber dann besser von vorne oder man verpixelt die sensiblen Daten“, rät das Gesundheitsministerium. Sollte der Impfpass auch als Eintrittstest Gültigkeit haben, wäre es eben nicht wünschenswert, wenn Fremde diesen missbrauchen würden. Der Vergleich mit dem Reisepass liegt nahe. 

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 28.07.2021 um 06:25 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/impfpass-nicht-auf-social-media-posten-103410160

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