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Zulassung dauert

AstraZeneca-Lieferung fällt geringer aus

Nur 600.000 Dosen für Österreich

20210122_PD3412.HR.jpg AFP/PUNIT PARANJPE
Österreich dürfte im ersten Quartal nur 600.000 statt 2 Mio. Impfdosen erhalten. 

Der AstraZeneca-Lieferumfang im ersten Quartal könnte geringer ausfallen, als erhofft. Laut Informationen der APA wurden der Impfkoordinator des Bundes und auch jene der Länder heute in einer Videokonferenz darüber informiert.

Grund dürfte sein, dass die Entscheidung der EU über die Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs so lange dauert.

Nur 600.000 statt 2 Mio. Dosen für Österreich

Für Österreich könnte das bedeuten, dass im ersten Quartal statt der avisierten zwei Millionen Impfdosen nur 600.000 geliefert werden. Offizielle Bestätigung gab es seitens des Gesundheitsministeriums bzw. von AstraZeneca vorerst nicht.

Impfplan der Regierung wackelt

Damit dürfte der Impfplan der Regierung wackeln. Mit den derzeitigen Liefervereinbarungen inklusive der Zulassung des Impfstoffes von AstraZeneca hätten alle über 65-Jährigen bis Ende März geimpft werden können.

Impfstoff von AstraZeneca im Zulassungsverfahren

Der vom britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca gemeinsam mit der Univerität Oxford entwickelte Impfstoff befindet sich aktuell noch im Zulassungsverfahren. Spätestens bis Monatesende will die unabhängige europäische Arzneimittelbehörde EMA ihre Entscheidung bekannt geben, hieß es zuletzt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und andere europäische Regierungschefs haben zuletzt auf eine raschere Entscheidung gedrängt. Laut einer am 9. Jänner veröffentlichten Studie könnte die Schutzwirkung mit höchsten 70 Prozent deutlich geringer sein als bei den zwei schon zugelassenen Impfstoffen mit über 90 Prozent.

(Quelle: APA)

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