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Jugendbande ausgeforscht

Zehn Straftaten in elf Tagen in Innsbruck

Polizei, SB APA/HELMUT FOHRINGER/SYMBOLBILD
Die Polizei konnte in Innsbruck eine Jugendbande festnehmen.

Zehn Straftaten in elf Tagen – das ist die Bilanz einer Jugendbande, die nun von der Polizei in Innsbruck ausgeforscht worden ist. Insgesamt waren neun Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren aus Österreich, Afghanistan, Syrien und der Türkei an den Straftaten beteiligt. Als Haupttäter gelten laut Exekutive ein Österreicher und ein Afghane, beide 14 Jahre alt.

Zum Verhängnis wurde den Jugendlichen ihr letzter Einbruch am Samstag. Fünf von ihnen, ein Afghane und vier Österreicher, hatten die Terrassentür eines leer stehenden Gebäudes im Innsbrucker Stadtteil Pradl aufgebrochen. Die Polizei konnte die Burschen noch in dem unbewohnten Haus vorläufig festnehmen.

Tresor in Sillschlucht versenkt

Bei den folgenden Einvernahmen gaben die Jugendlichen weitere Straftaten zu, bei denen auch die restlichen vier Burschen in unterschiedlichen Zusammensetzungen beteiligt waren. Alleine am 19. Mai war die Bande in vier Gebäude in Innsbruck eingebrochen, unter anderem in ein Gasthaus, in dem sie einen 40 Kilogramm schweren Tresor stahlen, den die Jugendlichen anschließend in der Sillschlucht versenkten.

Innsbruck: Anzeige nach elf Straftaten

Den Burschen werden insgesamt fünf Einbruchsdiebstähle, zwei Diebstähle und drei Sachbeschädigungen zur Last gelegt. Nach den Einvernahmen und den laut Polizei umfangreichen Geständnissen wurden die Jugendlichen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Die gesamte Schadenshöhe war vorerst nicht bekannt. Die Beute, die die Burschen unter sich aufgeteilt hatten, gaben sie bereits aus.

(Quelle: APA)

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