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55-jähriger festgenommen

Antike Kulturgüter aus Iran geschmuggelt

Jahrhundertealte Gegenstände in Wien sichergestellt

SB, Polizei, APA/LUKAS HUTER
Die wertvollen Kulturgüter soll der Mann über mehrere Jahre hinweg nach Wien gebracht haben. (SYMBOLBILD)

Ein Iraner soll zwischen 2007 und 2011 rund 30 Kulturgüter aus seinem Heimatland nach Wien geschmuggelt haben. Ende Jänner wurden die Gegenstände in der Innenstadt sichergestellt. Nach dem 55-Jährigen wurde bereits gefahndet, er wurde in seinem Heimatland festgenommen.

Beamte des Landeskriminalamtes Wien übergaben vergangene Woche die Kulturgüter dem iranischen Botschafter. Gegen den 55-Jährigen ermittelten Landes- und Bundeskriminalamt. Er wurde vom Iran wegen des Verdachts der Geldwäsche und des Kulturgutschmuggels gesucht.

Wertvolle Kulturgüter sichergestellt

Die Kulturgüter soll der Mann über mehrere Jahre hinweg nach Wien gebracht und dort deponiert haben.

Am 28. Jänner stellten die Beamten in der Wipplingerstraße bei einer Durchsuchung die wertvollen Gegenstände sicher. Diese stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert nach Chr. Unter ihnen befand sich beispielsweise die Büste eines königlichen Kopfes.

Antike Gegenstände aus dem Iran

Am 9. Juli übergaben Beamte des Landeskriminalamtes Wien die sichergestellten Kulturgüter dem Botschafter des Iran in Wien. Die Botschaft schrieb auf der Homepage davon, dass die Antiquitäten "durch habgierige Spekulanten illegal von Iran nach Österreich geschmuggelt" worden waren und dankte Österreich für die "Aufdeckung und Rückbeordung dieser antiken Gegenstände in deren Heimat".

(Quelle: APA)

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