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Offener Brief

AK kritisiert Schikanen bei Geld für Kinderbetreuung

Warnung vor bürokratischen Fallen

Familien müssen bürokratische Hürden überspringen
Familien müssen laut AK auf behördliche Hürden aufpassen (SYMBOLBILD).

Weiter Probleme beim Kinderbetreuungsgeld und beim Papamonat ortet die Arbeiterkammer (AK). Gewarnt wurde vor bürokratischen Fallstricken im Gesetz, die häufig den Anspruch auf die Familienleistung vernichteten oder reduzierten.

In einem Offenen Brief, veröffentlicht als Inserat in mehreren Tageszeitungen, wurde am Dienstag an Familienministerin Susanne Raab (ÖVP) appelliert, die Probleme zu beheben. So falle etwa das Kinderbetreuungsgeld weg, wenn die Eltern vergessen, bei einer Übersiedlung in eine neue Wohnung auch ihr neu geborenes Baby umzumelden. Beim Leben und Arbeiten im Grenzgebiet werde "Scheinkarenz" unterstellt, und es würden Nachweise über Familienleistungen im Ausland verlangt, die dort gar nicht erbracht würden.

 

Arbeiterkammer kritisiert Papamonat-Regelung

Eine vom Ministerium selbst beauftragte Studie zeige zudem, dass die beabsichtigte Erhöhung der Väterbeteiligung nicht erreicht werde. Arbeiterkammer-Direktor Christoph Klein forderte in diesem Zusammenhang im Ö1-"Morgenjournal", den Partnerschaftsbonus schon bei 20 oder 30 Prozent Beteiligung an der Karenz auszuzahlen, nicht erst bei 50 Prozent.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 11.08.2022 um 07:25 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/kinderbetreuungsgeld-arbeiterkammer-kritisiert-schikanen-124146019

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