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12.000 Meldungen

Kroatien-Erdbeben in Österreich zu spüren

Erschütterungen teils kräftig wahrgenommen

Das starke Erdbeben südlich von Zagreb ist am Dienstag auch in Österreich deutlich zu spüren gewesen. Bei der ZAMG langten bis Mittwoch nicht weniger als 12.000 Wahrnehmungsberichte ein. Vor allem im Südosten der Steiermark und in Kärnten wurden die Erschütterungen zum Teil kräftig wahrgenommen.

Die meisten Personen reagierten aufgeregt oder erschrocken. Weniger als sechs Prozent gaben an, ihr Haus verlassen zu haben oder beobachteten, wie sich kleine Gegenstände verschoben.

Erdstoß war auch in Teilen Österreichs zu spüren
APA14727964 - 20092013 - WIEN - ÖSTERREICH: Am frühen Freitagmorgen, 20. September 2013, hat die Erde in Niederösterreich gebebt. Der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete in einer Aussendung: Das Beben habe sich um 04.06 Uhr im Raum Ebreichsdorf ereignet und eine Stärke von 4,3 gehabt. Im Bild: Eine Mitarbeiterin der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt mit einem Kugelschreiber auf ein Seismogramm des Erdbebens. APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

Starkes Erdbeben in Kroatien bis Salzburg spürbar

Das starke Beben, das am Dienstag Zentralkroatien erschüttert hatte, hat mehrere Menschenleben gefordert. Sogar aus Salzburg gingen Wahrnehmungsberichte ein.

Schmuck fällt vom Christbaum

Vereinzelt wurden auch das Auftreten von Haarrissen im Verputz oder kleine Risse gemeldet, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Aus Wien wurden zahlreiche Wahrnehmungen über ein lang andauerndes Schwanken des Gebäudes - besonders in hohen Stockwerken - oder über ein Pendeln von hängenden Objekten wie Christbaumschmuck oder Luster gemacht.

 

Auch in Salzburg wurde das Erdbeben wahrgenommen (wir haben berichtet).

Erdbeben erschüttern Kroatien

Die kroatische Region bei den Städten Petrinja und Sisak wurde am Dienstag um 12.19 Uhr von einem Beben der Magnitude 6,4 (EMSC) erschüttert. Das Zentrum lag fünf Kilometer westlich der Stadt Sisak, etwa 130 Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze entfernt. Die Tiefe des Bebens betrug rund zehn Kilometer. Bereits am Vortag, am 28. Dezember um 6.28 und um 7.49 Uhr hatten sich in der Region des jüngsten Bebens zwei kräftige Erdstöße ereignet, die ebenfalls in Österreich deutlich verspürt wurden. Ihre Magnituden betrugen 5,0 und 4,4.

(Quelle: APA)

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