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Lockdown

Anschober wartet mit Öffnungen bis März

Wirtschaftskammer drängt auf weitere Schritte

20210217_PD4844.HR.jpg APA/GEORG HOCHMUTH
Gesundheitsminister Rudolf Anschober mahnt angesichts der Virusvarianten zur Vorsicht.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sieht eine leichte Aufwärtsentwicklung bei den Corona-Infektionszahlen. Diese sei angesichts der neuen Varianten auch zu erwarten gewesen, berichtete er am Mittwoch im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Dementsprechend wird es auch vorerst keine weiteren Öffnungsschritte geben.

Allerdings legte sich Anschober diesbezüglich nicht über den 1. März fest.

Öffnung: Weitere Beratungen am 1. März

Grundsätzlich hat die Regierung ja am Montag festgehalten, dass nächste Öffnungsschritte rund um Ostern, also Ende März, vollzogen werden könnten. Am 1. März will man beraten. Ganz so apodiktisch klang der Gesundheitsminister am Mittwoch nicht. Die nun eingeschlagene Linie mit der Test-Offensive werde man konsequent bis Ende Februar durchziehen, dann werde man miteinander entscheiden.

Mahrer fordert Perspektiven

Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer äußerte Verständnis, dass jetzt noch nichts passiert, weil die Auswirkungen der Lockerung des Lockdowns noch nicht genau absehbar sind. Doch wünscht er sich schon eine baldige Öffnungsperspektive etwa für die Gastronomie und die Kulturszene.

Es brauche mehr Anreize für Tests als bloß den Friseurbesuch, meint Mahrer, etwa den Gasthausbesuch.

Anschober mahnt zur Vorsicht

Anschober wiederum mahnte indirekt zur Vorsicht. Die ansteckenderen Virusvarianten würden "massiven Druck" auf die Infektionen ausüben. Daher müsse man sich weiter auf die Strategie mit FFP2-Masken, Tests und Zwei-Meter-Abstandhalten konzentrieren.

(Quelle: APA)

1.735 Corona-Neuinfektionen am Mittwoch

Coronavirus Pixabay
(SYMBOLBILD)

Die Coronavirus-Neuinfektionen in Österreich steigen weiter. Am Mittwoch meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 1.735 neue Fälle. Im Schnitt infizierten sich somit in der vergangenen Woche täglich 1.473 Menschen mit SARS-CoV-2. Mehr Patienten benötigen außerdem intensivmedizinische Versorgung. Aus Salzburg werden 143 neue Fälle gemeldet.

Den 1.735 Neuinfektionen standen am Mittwoch mit 1.313 deutlich weniger neu Genesene gegenüber. 14.363 Menschen waren österreichweit aktiv infiziert - um 392 mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden bereits 437.874 Österreicher positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 415.221 haben eine Infektion überstanden. Innerhalb der vergangenen Woche verzeichneten die Behörden 176 Covid-19-Tote. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 93,1 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Coronavirus Land Salzburg
(SYMBOLBILD)

1.427 Corona-Neuinfektionen am Dienstag

1.427 Corona-Neuinfektionen binnen der letzten 24 Stunden in Österreich wurden am Dienstag (Stand: 9.30 Uhr) seitens des Gesundheitsministeriums gemeldet. In Salzburg gibt es 110 neue Fälle.

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Am Mittwoch mussten 1.352 Infizierte in Spitälern behandelt werden, um 24 weniger als am Dienstag. Gestiegen ist allerdings die Zahl der Intensivpatienten. 264 Covid-19-Erkrankte benötigten intensivmedizinische Versorgung, um sechs mehr als am Vortag. Somit sind innerhalb einer Woche nur drei Patienten weniger auf Intensivstationen gelegen.

Neuinfektionen nach Bundesländern

  • Burgenland: 49
  • Kärnten: 151
  • Niederösterreich: 344
  • Oberösterreich: 197
  • Salzburg: 143
  • Steiermark: 286
  • Tirol: 117
  • Vorarlberg: 49
  • Wien: 399

Corona-Zahlen für Salzburg

Laut Salzburger Landesstatistik beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 128,8. Die Zahl der aktiv infizierten Personen im Bundesland beträgt aktuell laut EMS 1.196 (+34).

Aktiv Infizierte nach Bezirken

  • Stadt Salzburg: 283
  • Flachgau: 333
  • Tennengau: 189
  • Pongau: 226
  • Pinzgau: 123
  • Lungau: 42

Derzeit befinden sich 81 Corona-Patienten im Spital, davon werden zehn auf der Intensivstation betreut. Die Zahl der Todesfälle ist in Salzburg unterdessen auf 480 gestiegen.

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