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Mariazellerbahn

Lokführer vor Gericht: Haft droht

Der Zug war zum Unfallzeitpunkt mit rund 80 Passagieren besetzt
Drei Fahrgäste wurden am 26. Juni 2018 bei Völlerndorf schwer, 31 leicht verletzt.

Wegen eines Zugunfalls mit 34 Verletzten im Vorjahr auf der Mariazellerbahn steht am Mittwoch ein Lokführer in St. Pölten vor Gericht. Dem Mann, der nach dem Vorfall von einem "Blackout" sprach, werden grob fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Gemeingefährdung vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft.

Die mit rund 80 Passagieren besetzte "Himmelstreppe" war laut Gutachten am 26. Juni 2018 bei Völlerndorf in der Gemeinde Gerersdorf (Bezirk St. Pölten-Land) zu schnell in eine Kurve gefahren. Der Zug entgleiste, die hintere Garnitur prallte gegen die vordere. Drei Fahrgäste wurden schwer, 31 leicht verletzt. Der Unfall verursachte einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich. Aufgrund von Aufräum- und Reparaturarbeiten war die Strecke bis 2. Juli gesperrt.

(APA)

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 22.08.2019 um 11:42 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/lokfuehrer-nach-unfall-auf-mariazellerbahn-vor-gericht-67523968

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