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Lotte Tobisch

Lugner: "Habe sie geschätzt und geliebt"

Richard Lugner APA/HERBERT PFARRHOFER
Richard Lugner bei einer Pressekonferenz im Februar 2019.

Richard Lugners Karrierestart am Wiener Opernball ist in die Ära der verstorbenen Lotte Tobisch gefallen. "Ich habe sie geschätzt und geliebt, es gibt ja verschiedene Arten von Liebe", sagte der Baumeister der APA. Sie sei eine "tolle Frau von Format und Charakter gewesen, das muss man ihr lassen".

Unter Tobisch sei er nie ein Outlaw am Ball gewesen. Es sei nämlich ihre Meinung gewesen, dass es keine 4.000 feinen Leute am Opernball gibt. "Natürlich sagte sie damit auch, dass der Lugner kein feiner Mensch ist, aber andere halt auch", so der Baumeister. Zudem habe sie stets betont, dass er eine "Bereicherung für den Ball" ist und ihm auch stets eine gute Loge zugedacht. "Sie war absolut meine liebste Opernball-Lady", unterstrich der Baumeister.

Dass Tobisch ihn als "Wurschtel" bezeichnet hat, hat ihr Lugner nicht verübelt. "Es war nicht böse gemeint, sie hatte eine pointierte Art", sagte der Baumeister.

Lugner bleibt Opernball treu

Lugner selbst hatte zuletzt in Medienberichten ein wenig Opernball-Müdigkeit durchklingen lassen. "Irgendwann werde ich aufhören, ja", meinte der Baumeister. Für den kommenden Ball habe er aber einen "sehr großen Gast" in Aussicht. "Der ist aber ein harter Brocken. Also - schauen wir mal."

(Quelle: APA)

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