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Wien

Messerattacke bei Streit um Gras

Um sich einen Joint zu drehen fehlte dem 19-Jährigen eine Zigarette
Aus dem Joint wurde nichts. (SYMBOLBILD)

Ein 19-Jähriger hatte am Mittwochnachmittag in Wien-Brigittenau ein Säckchen Marihuana erstanden. Um sich einen Joint drehen zu können, benötigte der junge Mann aber noch eine Zigarette, welche er von zwei Männern ergattern konnte. Einer der Männer bedrohte den 19-Jährigen anschließend mit einem Messer. Der Raubversuch endete mit einer Schnittwunde und Nötigung, berichtete die Polizei.

Die beiden Männer saßen in einem Auto, als sie gegen 13 Uhr auf der Dresdner Straße von dem Drogenkäufer angesprochen wurden. Nach Aushändigung der gewünschten Zigarette forderte einer von ihnen, 35 Jahre alt, mit "Messer-Nachdruck" die Herausgabe des Joints und des restlichen Marihuanas.

Schnittwunde am Hals

Der Bedrohte flüchtete, vom Duo verfolgt, in eine Postfiliale. Dort kam es zu einem Gerangel, der 19-Jährige erlitt bei der Rauferei eine Schnittwunde an der Hand. Der 35-Jährige wurde unweit des Tatorts festgenommen, die Waffe sichergestellt. Sein Komplize flüchtete. Mit Beendigung der Einvernahmen meldete sich der 36-jährige Bruder des 35-Jährigen beim Opfer. Er wollte den 19-Jährigen nötigen, die Anzeige zurückzuziehen. Der ebenso wie sein Bruder polizeilich bekannte Armenier wurde dafür ebenfalls angezeigt.

(APA)

Aufgerufen am 23.02.2019 um 07:49 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/marihuana-kaeufer-in-wien-bedroht-und-mit-messer-verletzt-65722822

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