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Anti-Corona-Aktivist

Martin Rutter wegen Verhetzung vor Gericht

Ex-Politiker soll gegen Homosexuelle gehetzt haben

rutter.jfif FMT-Pictures/KJ/Archiv
Martin Rutter bei einer Corona-Demo in Salzburg.

Der frühere Kärntner Landtagsabgeordnete (Grüne, Team Stronach/Team Kärnten, zuletzt BZÖ) und nunmehrige Anti-Corona-Aktivist Martin Rutter muss sich am Mittwoch wegen Verhetzung vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten.

Ihm wird vorgeworfen, auf seinem Facebook-Account gegen Homosexuelle gehetzt zu haben. Der Strafrahmen reicht bis zu zwei Jahren Haft. Der Beginn der Verhandlung vor Richterin Sabine Roßmann war für 14.30 Uhr anberaumt.

Landeshauptmann fordert Ermittlungen gegen Rutter

Im September 2020 hatte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) Ermittlungen gegen Rutter gefordert, nachdem unter dessen Beteiligung bei einer Demonstration in Wien eine Regenbogenfahne zerrissen und gegen Homosexuelle gehetzt wurde. Rutter attackierte daraufhin den SPÖ-Politiker auf Facebook, entsprechende Kommentare folgten.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 18.10.2021 um 07:00 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/martin-rutter-wegen-verhetzung-vor-gericht-100867636

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