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Masern auf Schiff mit 113 Österreichern an Bord

Auf einem Kreuzfahrtschiff, das am Donnerstag von Palma de Mallorca kommend im italienischen Civitavecchia anlegte, sind 40 Mitglieder der Crew an Masern erkrankt. Da insgesamt 113 Österreicher an Bord der "Costa Pacifica" waren, richtete das Gesundheitsministerium eine Hotline ein. Die Passagiere könnten sich angesteckt haben und sollten daher ihren Impfstatus gegen Masern feststellen.

111 österreichische Passagiere haben das Schiff am 22. Februar verlassen, zwei weitere am 27. Februar. Sie Als hochwahrscheinlich geschützt gelten Personen, die zwei Dosen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung nachweisen können, oder früher bereits daran erkrankt waren. Eine nachträgliche Impfung könne zwar eine Infektion nicht aufhalten, jedoch eventuelle schwere Krankheitsverläufe verhindern.

Das Ressort empfahl, bei Auftreten von unspezifischen Symptomen wie Fieber und trockenem Husten, Bindehautentzündung, Schnupfen oder Fieber mit Hautausschlag zu Hause zu bleiben und den Hausarzt beziehungsweise ein Krankenhaus zu kontaktieren. Bei Risikogruppen wie Immunsupprimierten, Kindern unter einem Jahr oder Schwangeren, sollte mit dem behandelnden Arzt die Verabreichung von Immunglobulinen besprochen werden.

Alle eventuell Erkrankten sollten sich bei den Gesundheitsbehörden ihrer Bundesländer melden. Informationen über die Erkrankung und die Impfung sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit abrufbar:

Für zusätzliche Anfragen wurde eine Hotline der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eingerichtet: Tel.: 050555/25000

(Quelle: S24)

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