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Tierquälerei: Braucht es schärfere Maßnahmen?

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Tiere werden immer wieder ausgesetzt (Archivbild).

Zu einer Strafzahlung von 720 Euro ist am Dienstag ein 40-Jähriger verurteilt worden, der seinen Hund im Dezember 2018 in einem Wald ausgesetzt hatte. Ein Jäger fand das Tier, das die Nacht wohl nicht überlebt hat. Unverständnis über die Strafhöhe äußert die Pfotenhilfe Lochen. Braucht es schärfere Strafen gegen Tierquälerei? Stimmt ab im Meinungscheck!

Rechtlich fallen Delikte, bei denen Tiere involviert sind, sowohl unter das Strafrecht, als auch unter das Verwaltungsrecht. Aktive Handlungen, wie das Aussetzen eines Tieres, werden strafrechtlich verfolgt, passive Handlungen verwaltungsrechtlich. Wer sein Haustier aussetzt, den erwartet im schlimmsten Fall eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren.

 

Das Tierwohl kontrolliert wird vom Amtstierarzt. Die Kontrollfrequenz liegt bei Tierheimen bei einmal im Jahr, Landwirte müssen einmal alle 50 Jahre kontrolliert werden, Privathaushalte gar nicht“, erklärt Jürgen Stadler von der Pfotenhilfe. Geht es nach dem Tierschutzhof, sollen sowohl Strafmaß, als auch Kontrollfrequenz erhöht werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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