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Verleihung in Salzburg

Houellebecq erhält Staatspreis für Literatur

20190424_PD15973.HR.jpg AFP/LIONEL BONAVENTURE/Archiv
Michel Houellebecq wird der Preis am 26. Juli im Solitär der Universität Mozarteum Salzburg verliehen.

Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur geht heuer an den französischen Autor Michel Houellebecq (63). Das gab Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) am Mittwoch bekannt. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 26. Juli im Solitär der Universität Mozarteum Salzburg statt.

"Er schreibt klar, kompromisslos und präzise über Themen, die unsere europäische Gesellschaft bewegen und wesentlich verändern: von politischem Radikalismus und Terror über Biotechnologie bis hin zum Traum vom ewigen Leben. Houellebecq ist ein Schriftsteller, der niemanden kalt lässt, ein Romancier, der uns bewegt und zur Auseinandersetzung zwingt", gratuliert der Kulturminister. Erst im Jänner erschien unter großem PR-Rummel Houellebecqs neuer Roman "Serotonin".

Staatspreis für Europäische Literatur wird jährlich verliehen

Der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer europäischen Autorin bzw. eines europäischen Autors verliehen, das international besondere Beachtung gefunden hat. Das Werk muss auch in deutschsprachiger Übersetzung vorliegen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen der spätere Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano (2012), Mircea Cartarescu (2015), Karl Ove Knausgard (2017) und Zadie Smith (2018).

(APA)

(Quelle: APA)

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