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Corona und Ukraine-Krieg

Kocher richtet Krisen-Koordinationsstelle für Herbst ein

Arbeitsminister berät mit Expert:innen

martin-kocher-web_1280x960.jpg APA/HANS PUNZ
"Die teilnehmenden Expertinnen und Experten weisen große Expertise in den unterschiedlichen Bereichen des neuen Ressorts auf und werden Szenarien für den österreichischen Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt erarbeiten", so Arbeitsminister Martin Kocher im vorfeld. 

Auf mögliche Krisensituationen im Herbst bereitet sich Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher vor: Mit einer Krisen-Koordinationsstelle will man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Dazu zählen etwa der russische Angriffskrieg in der Ukraine sowie die nach wie vor anhaltende Corona-Pandemie. Im Herbst und Winter könnte sich die epidemiologische Situation möglicherweise intensivieren.

Erste Beratungen innerhalb Krisenkoordinationsstelle

Die Mitglieder der Krisenkoordinationsstelle werden am heutigen Dienstag das erste Mal gemeinsam mit Kocher zur Beratung zusammenkommen. Diese Krisenkoordinationsstelle setzt sich aus Expert:innen des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums unter der Leitung der Sektionen Nationale Marktstrategien und Arbeitsmarkt zusammen. Sie wird künftig wöchentlich tagen.

Maßnahmen zur Krisenvorsorge werden koordiniert

Zentrale Aufgabe des beratenden Gremiums ist es, Maßnahmen der wirtschaftlichen Krisenvorsorge zu koordinieren, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Standort zu evaluieren und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Durch Krisenfrüherkennung, Risiko- und Folgeabschätzungen, die Entwicklung von Handlungsoptionen sowie strategischer Entscheidungsfindung und rasche Umsetzung von Strategien soll es gelingen, künftig auf mehrere gleichzeitig auftretende Herausforderungen reagieren zu können. Es könnten auch externe Expert:innen beigezogen werden.

"Die teilnehmenden Expertinnen und Experten weisen große Expertise in den unterschiedlichen Bereichen des neuen Ressorts auf und werden Szenarien für den österreichischen Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt erarbeiten. Wichtig dabei ist natürlich auch die regelmäßige Koordinierung mit betroffenen Bundesministerien", sagt Kocher.

(Quelle: APA)

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