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Mit Pfeil und Bogen

Wilderer treiben im Mühlviertel ihr Unwesen

20171106_PD3122.HR.jpg AFP/Lindsey Parnaby/Archiv
Sieben Stück Rehwild sind bereits verschwunden (Symbolbild). 

Mindestens ein Wilderer, der mit Pfeil und Bogen Jagd auf Tiere macht, treibt im Haselgraben bei Linz seit etwa Sommer des Vorjahres sein Unwesen. Auf einer vom Jäger aufgestellten Wildkamera waren zwei bewaffnete Männer zu sehen.

Auch ein Reh mit Fleischwunde wurde aufgenommen, berichtete die "Kronenzeitung" (Sonntagausgabe). Die Polizei bestätigte der APA auf Anfrage entsprechende Ermittlungen.

Wilderer auf Kamera-Aufnahmen sichtbar

Nachdem bereits rund sieben Stück Rehwild - darunter eine Gais mit Kitz - aus dem Revier verschwunden waren, stellte der 85-jährige Jäger in den Sommermonaten Wildkameras auf. Bei der Auswertung der Bilder waren zwei Männer zu sehen, die mit Pfeil und Bogen im Wald unterwegs waren. Die Fleischwunde des abgelichteten Tieres soll laut Jäger von einem Pfeil mit Widerhaken stammen. Aus einer Wildkamera wurde die Speicherkarte gestohlen. "Sie dürften auch bemerkt haben, dass sie gefilmt werden", so der Jäger laut Zeitungsbericht.

(APA)

(Quelle: APA)

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