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Nach "Luder"-Sager: Geisler will sich bessern

Aussprache mit Aktivistin

Luder-Sager APA/YOUTUBE/SCREENSHOT/WWF
 (v.l.) Ein Screenshot des WWF-Videos auf YouTube zeigt LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) (m.) und Tirols Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) (l.) am Mittwoch, 3. Juni 2020, am Landhausplatz in Innsbruck bei der Übergabe einer Petition gegen das Wasserkraftwerk Tumpen-Habichen. Die Aufregung um Tirols Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP), der am Mittwoch am Landhausplatz eine WWF-Aktivistin als "widerwärtiges Luder" bezeichnet hatte, hat die Opposition weiter zu Kritik veranlasst. 

Nach dem "Widerwärtiges Luder"-Sager ist es Dienstagfrüh in Innsbruck zu einem Gespräch zwischen dem schwer unter Beschuss geratenen Tiroler ÖVP-LHStv. Josef Geisler und WWF-Aktivistin Marianne Götsch gekommen. Geisler sprach nach dem Treffen gegenüber der APA von einem "fachlich guten Gespräch" und meinte: "Ich werde die Causa zum Anlass nehmen, mich zu bessern".

Er habe sich bei Götsch nach seiner "medialen und telefonischen Entschuldigung" nun auch persönlich noch einmal entschuldigt, so Geisler nach dem Treffen im Innsbrucker Büro der Naturschutzorganisation. Die WWF-Vetreterin habe dies "zur Kenntnis genommen". "Ich habe zudem ein Angebot unterbreitet, wie man den WWF künftig fachlich besser einbinden kann", meinte der unter anderem auch für Naturschutz- und Wasserkraftagenden zuständige Landeshauptmannstellvertreter.

Geisler will künftig "auf Augenhöhe begegnen"

Er habe für sich gelernt, künftig "sorgsamer mit den Dingen umzugehen" und stets darauf zu achten, allen "auf Augenhöhe zu begegnen", so Geisler. Kritik, auch vonseiten des grünen Koalitionspartners, nehme er ernst und zur Kenntnis. Götsch selbst wird am späten Vormittag ein Pressestatement abgeben.

(Quelle: APA)

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