Jetzt Live
Startseite Österreich
Österreich

Nach Skelett-Fund: Mordfall noch nicht geklärt

Nach einem Skelettfund in einer Klamm bei Kufstein in Tirol Mitte März laufen die Ermittlungen in einem möglicherweise damit zusammenhängenden Mordfall aus dem Jahr 2013 weiter. Der identifizierte Einheimische war als Verdächtiger in dem Mord an einem 39-Jährigen in Kufstein geführt worden, sagte LKA-Chef Walter Pupp der APA. Nun müssen die Ermittlungen unter neuen Vorzeichen weitergeführt werden.

Der 26-Jährige sei per Haftbefehl gesucht worden, sagte Pupp am Montag. Es wäre allerdings falsch, daraus sofort den Schluss, dass "das Skelett der Mörder" ist, betonte der Leiter des Tiroler Landeskriminalamts. Es gebe in dem Fall eine unklare Spurenlage. Vielleicht gelinge es jedoch, weitere Personen auszuforschen, um den Tathergang zu rekonstruieren, meinte Pupp. Dies sei "nicht unmöglich". Außer dem 26-Jährigen habe es bisher jedenfalls keinen weiteren Tatverdächtigen gegeben, erklärte der Ermittler. Nähere Informationen zu dem Fall wollte Pupp nicht bekannt geben.

Der 39-Jährige war am 16. April des vergangenen Jahres von einem bisher Unbekannten in seiner Wohnung getötet worden. Er wurde mit mehreren Stichverletzungen tot aufgefunden.

Das Skelett des 26-Jährigen war am 18. März im unwegsamen Gelände der Kienbergklamm von einem Wanderer entdeckt worden. Als Todesursache nahm die Polizei einen Sturz aus großer Höhe an. Hinweise auf Fremdverschulden seien nicht vorhanden, hieß es.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 02.03.2021 um 09:08 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/nach-skelett-fund-mordfall-noch-nicht-geklaert-45034513

Kommentare

Mehr zum Thema