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Nationalratsmandat

Philippa Strache lässt FPÖ zappeln

Philippa Strache, Heinz-Christian Strache, FPÖ APA/GERT EGGENBERGER
Philippa Strache lässt die FPÖ weiter im Unklaren, ob sie ihr Mandat annimmt. Im Bild mit Ehemann Heinz-Christian.

Auch zwei Tage vor der konstituierenden Nationalratssitzung ist weiter unklar, ob Philippa Strache das ihr zustehende Mandat annehmen wird oder nicht. Grundsätzlich hatte die Ehefrau des ehemaligen FPÖ-Obmanns Heinz-Christian Strache eine Entscheidung in dieser Woche in Aussicht gestellt. Auch am Montag war weiter unklar, ob sie verzichtet oder als unabhängige Abgeordnete ins Hohe Haus einzieht.

Vonseiten der FPÖ hatte es geheißen, dass Strache nicht Mitglied im Klub wird, sollte sie ihr Mandat annehmen. Eine gesetzliche Frist für die Entscheidung gibt es ohnehin nicht. Sollte Strache also nicht zur Angelobung bei der konstituierenden Sitzung erscheinen, kann sie ihr Mandat noch immer später annehmen. Sollte sich die Ehefrau von Heinz-Christian Strache doch für einen Mandatsverzicht entscheiden, wird ihr Sitz von Markus Tschank übernommen.

Vilimsky verteidigt hohes Strache-Gehalt

Trotz aller Zerwürfnisse mit der Partei hatte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky Philippa Straches hohes Gehalt verteidigt. Sie habe den "erfolgreichsten Social-Media-Account im deutschsprachigen Raum betreut und entwickelt", betonte er in der ORF-Sendung "Hohes Haus" am Wochenende. Dort nahm auch der stellvertretende Wiener Landeschef Harald Stefan zum Spesenkonto von Heinz-Christian Strache Stellung. Es sei gut möglich, dass der Beschluss dazu schon vor 15 Jahren gefällt worden sei.

(Quelle: APA)

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