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Neue Lockerungen

Kellner dürfen ohne Maske arbeiten

Großveranstaltungen ab September möglich

Die Regierung hat am Mittwoch nach dem Ministerrat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen bekanntgeben. Zudem wurde eine Reisewarnung der Stufe fünf für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.

Kurz hält fest: "Die Maske bitte nicht wegwerfen, wir werden sie noch brauchen." Trotz Lockerungen und guten Zahlen könne es auch in Österreich wieder zu einem Anstieg der Infizierten kommen. Zudem ist die Maske weiterhin Pflicht in Öffentlichen Verkehrsmitteln, Gesundheitseinrichtungen, bei Dienstleistungen und Demonstrationen, wenn der Ein-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

Vor allem im Spätherbst könne es wieder eine "schwierige Situation" geben, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) forderte dazu auf, mit den Lockerungsschritten "sorgsam umzugehen". Das Motto "genießen und aufpassen" solle beherzigt werden.

Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen

Vor allem der massive Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen habe gezeigt, "wie schnell es zu weiteren dramatischen Situationen kommen kann", sagte der Bundeskanzler. Daher wurde die partielle Reisewarnung der Stufe fünf für das deutsche Bundesland verhängt.

Bis zu 10.000 Besucher ab September erlaubt

Ab September werden unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt - das betrifft den Sportbereich ebenso wie die Kultur. Somit sind Besucher in Stadien und bei Konzerten auch wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden.

Freiwilliges Tracking bei Veranstaltungen

Dazu wird laut Anschober auf "freiwilliges Tracking" gesetzt. Die Namen der besuchenden Personen sollen erfasst werden - "freiwillig im Rahmen des Datenschutzes", sagte der Minister. Das "festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene" soll auch für alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern realisiert werden, sagte Anschober. Er kündigte für die kommende Woche ein "umfassendes neues Testprogramm mit großem Screening" an.

Umfangreich fallen die Lockerungen im Sportbereich aus. Hier wird bereits nächste Woche sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wieder alles erlaubt. Details dazu findet ihr HIER.

Gastronomie: Keine Maske, frühere Öffnungszeit

In der Gastronomie darf ab Juli früher aufgesperrt werden - um 5.00 statt wie bisher um 6.00 Uhr, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen - also beispielsweise für Hochzeitsfeiern - fällt.

474 Personen aktiv an Coronavirus erkrankt

Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Österreich stabil ist - laut Anschober sind derzeit 474 Personen aktiv erkrankt - zeigen internationale Entwicklungen, dass das nicht überall der Fall ist, meinte Kurz. "Das Virus ist nicht verschwunden. Wir müssen auch in Österreich bei niedrigen Ansteckungszahlen weiter wachsam sein", forderte er.

(Quelle: APA)

Alle Sportarten ab 1. Juli wieder erlaubt

Fußball, SB Pixabay/CC0

Im Sport fallen umfangreiche Lockerungen an. So ist ab 1. Juli wieder jeder Sport sowohl Indoor als auch Outdoor erlaubt, also auch Kontakt- und Mannschaftssport. Auch Stadienbesuche sollen bald wieder möglich sein. Das gab die Bundesregierung am Mittwochvormittag bekannt. Allerdings müssen Anwesenheitslisten geführt werden, sagte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne).

Im Sport wird bereits nächste Woche sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wieder alles erlaubt. 

Fans im Stadion wieder erlaubt

Dazu werden ab September unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt - das betrifft den Sportbereich ebenso wie die Kultur. Somit sind Besucher in Stadien und bei Konzerten auch wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden. Dazu wird laut Anschober auf "freiwilliges Tracking" gesetzt. Die Namen der besuchenden Personen sollen erfasst werden - "freiwillig im Rahmen des Datenschutzes", sagte der Minister. Das "festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene" soll auch für alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern realisiert werden, sagte Anschober. Er kündigte für die kommende Woche ein "umfassendes neues Testprogramm mit großem Screening" an.

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