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Herausforderung für Landwirte

Neue Regeln für AMA-Rinderprodukte

Ab 2024 keine dauerhaft angebundenen Kühe mehr

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Bei Stall-Neubauten ist die Anbindehaltung von Kühen bereits verboten. (SYMBOLBILD)

Milch- und Rindfleischprodukte mit dem AMA-Gütesiegel dürfen ab 1. Jänner 2024 nicht mehr von dauerhaft angebundenen Kühen stammen. Betriebe, die bis zu zwei Jahre vor der gesetzlichen Frist aus der dauernden Anbindehaltung umsteigen, werden finanziell unterstützt.

Derzeit nehmen noch rund zehn bis 15 Prozent der Betriebe eine Ausnahme in Anspruch, wonach in bereits bestehenden Ställen eine Anbindehaltung noch erlaubt ist. Eine Ausnahme, die eigentlich bis 2030 gelten sollte, wurde nun verkürzt, teilte das Landwirtschaftsministerium am Sonntag mit. Bei Stall-Neubauten ist die Anbindehaltung bereits verboten.

Finanzielle Hilfen für Landwirte

"Dieser Schritt ist für die heimische Landwirtschaft aber nicht einfach", so Agrarminister Norbert Totschnig (ÖVP). Daher gibt es Unterstützung für Umsteige-Betriebe. Betriebe, die bis zu zwei Jahre vor der gesetzlichen Frist aus der dauernden Anbindehaltung umsteigen – also bis Ende 2027 – werden finanziell unterstützt. Dafür stehen 30 Mio. Euro jährlich zur Verfügung.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 09.12.2022 um 05:50 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/neue-regeln-fuer-ama-rinderprodukte-ab-2024-129435382

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