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Sintflutartig

450 Feuerwehr-Einsätze nach Starkregen in NÖ

2.000 Floriani kämpfen gegen Überschwemmungen

Der Starkregen am Wochenende hat zu 450 Einsätzen von 150 Feuerwehren mit etwa 2.000 Mann in Niederösterreich geführt. Aufräumarbeiten gingen am Montag weiter, sagte Franz Resperger vom Landeskommando in der Früh auf APA-Anfrage. Mit dem Aufhören der Niederschläge hatte sich die Situation entspannt.

Vom Starkregen waren insbesondere die Bezirke Amstetten, Scheibbs, Melk, St. Pölten und Tulln getroffen worden. Am Montag ging es laut Resperger u.a. noch darum, Keller und Straßen zu reinigen.

Katastrophenhilfsdienst rückt aus

In der am Wochenende besonders stark betroffenen Mostviertler Stadtgemeinde Wieselburg ist in der Nacht auf Montag auch ein Zug des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) im Einsatz gewesen. Die Einheit umfasste 104 Feuerwehrleute, berichtete das Bezirkskommando Scheibbs. Die Helfer hatten bei ihrer Ausrüstung u.a. 23 Unterwasserpumpen und neun Notstromaggregate dabei.

Hang rutscht in Purgstall ab

Ein Hotspot im Bezirk war auch Purgstall a.d. Erlauf, wo ebenfalls Straßen und Keller überflutet wurden. Zudem rutschte laut Feuerwehr ein Hang in einen Bach ab, der dadurch umgeleitet wurde und Überschwemmungen verursachte. Damit das Wasser wieder abfließen konnte, wurde das Bachbett mit einem Bagger ausgegraben.

Allein die FF Wieselburg Stadt und Land stand am Sonntag und in der Nacht auf Montag mehr als zwölf Stunden lang bei Aufräumarbeiten im Einsatz. Die letzten Helfer rückten erst gegen 2.00 Uhr wieder ein. Montagfrüh ging es mit Reinigungsarbeiten in der Stadt weiter.

(Quelle: APA)

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