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Schwimmende Zapfsäule

Feuerwehr birgt gekenterte Donau-Tankstelle

Schiff schleppt Plattform in den Hafen

Die am Mittwoch in Krems gekenterte schwimmende Motorboot-Tankstelle ist aus der Donau geborgen worden. Feuerwehrangaben zufolge wurde die Plattform dazu per Schiff in ruhiges Wasser in den Hafen geschleppt, zuvor waren die beiden Tanks leergepumpt worden. Aufgrund des hohen Pegelstandes der Donau war der Ponton zunächst nur gesichert worden.

An Ort und Stelle wurde der Schwimmkörper am Freitag mithilfe eines Baggerschiffs angehoben, weiters wurden die sechs Kammern aufgeschraubt. Fünf davon waren mit Wasser vollgelaufen, berichtete die Feuerwehr Krems. Mit leistungsstarken Unterwasserpumpen wurden die Kammern ausgepumpt, bei der anschließenden Schadensbegutachtung wurde ein Leck an einem Auftriebkörper festgestellt.

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Gepostet von Feuerwehr Krems an der Donau am Sonntag, 9. August 2020

Treibstoff-Tanks halten dicht

Nachdem der Ponton aufgeschwommen und gesichert worden war, wurde der Füllstand der zwei insgesamt etwa 12.000 Liter Treibstoff beinhaltenden Tanks kontrolliert. Beide sind nach Angaben von Einsatzleiter Gerhard Urschler dicht geblieben. "Das Granulat der Tankeinhausung ist zwar durchnässt, hat aber den Tank vor Beschädigung gut geschützt. Es kam zu keinem Austritt von Öl oder Benzin in die Donau", betonte Urschler. Nach dem Transport in den Kremser Hafen wurde die Plattform mit einem Portalkran an das Ufer gehoben.

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Gepostet von Feuerwehr Krems an der Donau am Mittwoch, 5. August 2020
(Quelle: APA)

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