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Spitzhacken-Attacken

Motiv weiterhin völlig unklar

Das Motiv für die Spitzhacken-Attacken eines 20-Jährigen am Mittwoch in Maria Anzbach (Bezirk St. Pölten-Land) ist vorerst unklar geblieben. Die Ermittlungen der niederösterreichischen Kriminalisten dauerten an. Der Beschuldigte wurde bereits in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert, teilte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Donnerstag in der Früh auf Anfrage mit.

Dem 20-Jährigen wird zur Last gelegt, Mittwochmittag in Maria Anzbach zunächst einen Radfahrer mit einem Auto gerammt zu haben. Der 47-Jährige wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten transportiert, der Beschuldigte beging Fahrerflucht. Nachdem der junge Mann den Wagen auf einem Feldweg zurückgelassen hatte, attackierte er laut Polizei ein auf der Terrasse eines Vorgartens sitzendes Ehepaar, eine 71-jährige Frau und einen 72 Jahre alten Mann, mit einer Spitzhacke. Beide wurden verletzt. Eine weitere Frau brachte sich rechtzeitig in Sicherheit und alarmierte die Polizei.

Großfahndung in NÖ eingeleitet

Daraufhin wurde eine Großfahndung eingeleitet. Beteiligt waren Beamte aus den Bezirken St. Pölten-Land und Tulln, zwei Diensthundestreifen, ein Hubschrauber des Innenministeriums und das Einsatzkommando Cobra. Nachdem der Beschuldigte eine weitere 71-Jährige verletzt hatte, wurde er gegen 14.00 Uhr festgenommen. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt an.

(APA)

(Quelle: APA)

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