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NÖ Bergrettung rückte 2013 zu 715 Einsätzen aus

Präsident Franz Lindenberg zog Bilanz Salzburg24
Präsident Franz Lindenberg zog Bilanz

Die NÖ Bergrettung ist im Vorjahr zu 715 Einsätzen gerufen worden, bilanzierte Franz Lindenberg, Präsident der Österreichischen Bergrettung, am Donnerstag in St. Pölten. Dies entspreche 5.070 Einsatzstunden. Insgesamt wurden 663 Menschen geborgen. Für acht Personen kam allerdings jede Hilfe zu spät, so Lindenberger.

Unverletzt blieben im Vorjahr 73 geborgene Personen, 582 erlitten Verletzungen. Der Anteil der geretteten ausländischen Gäste betrug 18 Prozent. Ein wenig stolz hob der Präsident hervor, dass in Niederösterreich der Frauenanteil bei den alpinen Rettungskräften mit 7,5 Prozent österreichweit der höchste sei.

Hochsaison für die Bergretter herrsche vor allem in den Monaten Jänner und Februar. Demnach würde am häufigsten zu Pisteneinsätzen alarmiert werden, gefolgt von 162 Fällen auf Wanderwegen und 43 Notfällen im Felsgelände. Im Vorjahr gab es auch drei Lawineneinsätze im Bundesland. Insgesamt lagen aber im Vorjahr die Notfälle auf Pisten unter dem langjährigen Schnitt: "Ausschlaggebend dafür sind die verbesserte Ausrüstung, das positive Fahrverhalten und auch die vielerorts prekäre Schneelage, die insgesamt zu weniger Pistentagen führte", erklärte der niederösterreichische Landeseinsatzleiter Martin Gurdet.

Landesrat Maurice Androsch hob die Bedeutung der Bergrettung als wichtiger Partner für die funktionierende Rettungskette im Bundesland hervor. Klassische sportliche Aktivitäten wie Wandern und Skifahren würden boomen, aber auch neue Trendsportarten immer mehr Menschen ins Freie locken.

Zu ihrer Sicherheit stünden im alpinen Raum 1.300 ausgebildete Profis zur Verfügung. "Rettungseinsätze im alpinen Gelände sind keine einfache Sache, sondern ein Job für hoch spezialisierte Einsatzkräfte. Zumal auch die Aufgabenstellungen in diesem Bereich ständig wachsen."

Finanziert wird die Arbeit der Bergrettung durch ein Drei-Säulen-Modell. Das Land steuert neben dem Bund Mittel in Höhe von einem Drittel bei. Zudem werden die Bergretter durch Einnahmen aus der Einsatzverrechnung und dem Erhalt von Förderbeiträgen sowie Spenden unterstützt.

(Quelle: S24)

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