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Messestecher wird eingewiesen

Prozess endete mit Beschluss der Einweisung in Anstalt
Die Hauptfrage nach versuchtem Mord wurde von den Geschworenen einstimmig verneint.

Ein 20-Jähriger ist nach einem Messerangriff in einem Badener Park in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden. Die Geschworenen entschieden am Donnerstag in Wiener Neustadt auf versuchte absichtlich schwere Körperverletzung und auf Zurechnungsunfähigkeit. Staatsanwaltschaft und Verteidigung verzichteten auf Rechtsmittel, das Urteil ist somit rechtskräftig.

Die Hauptfrage nach versuchtem Mord wurde von den Geschworenen einstimmig verneint, die Eventualfrage nach versuchter absichtlich schwerer Körperverletzung beantworteten sieben der acht Laienrichter mit Ja.

Attacke mit Küchenmesser

Der Afghane hatte einen gleichaltrigen Landsmann im September 2018 mit einem Küchenmesser attackiert. Das Opfer erlitt eine Kratzwunde an der Wange, weitere Angriffe konnte es durch Fußtritte abwehren. Der Betroffene soll unter dem Einfluss paranoider Schizophrenie oder akuter polymorpher psychotischer Störung mit schizophrenen Symptomen gehandelt haben.

(APA)

(Quelle: APA)

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