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Großer Achtbeiner

Nosferatu-Spinne bei uns auf dem Vormarsch

Tier zuletzt vermehrt gesichtet

Eine große Spinnenart breitet sich aktuell auch bei uns immer weiter aus: Die Nosferatu-Spinne ist eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet, durch Reisetätigkeit und globale Erwärmung schaffte es das Tier zuletzt aber immer weiter nach Zentraleuropa und ist mittlerweile auch in Österreich heimisch.

Mit einer Körpergröße von bis zu zwei Zentimetern und einem Durchmesser von bis zu acht Zentimetern ist "Zoropsis spinimana" – oder auch Nosferatu-Spinne – nicht gerade klein. Eingeschleppt wurde das Tier in den 1990er-Jahren aus Kalifornien, seitdem breitet sich die Spinne immer weiter in Europa aus. In Österreich wurden Funde vor allem im Osten des Landes gemeldet.

 

Biss der Nosferatu-Spinne gefährlich?

Zuletzt sorgte die Nosferatu-Spinne in Deutschland für Aufregung, wo das Tier zuletzt häufiger gesichtet wurde. Grund zur Sorge besteht aber nicht: Ein Biss der grundsätzlich giftigen Spinne ist in etwa vergleichbar mit einem leichten Wespenstich, zumindest, solange keine Allergie besteht. Die Nosferatu-Spinne beißt zudem nur, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt.

Spinne sucht Wärme in Wohnungen

In der kalten Jahreszeit sucht das Tier die Wärme von Wohnungen und verkriecht sich daher gerne in unseren Wohnräumen. Eine Begegnung mit der Nosferatu-Spinne ist im Herbst oder Winter also nicht ausgeschlossen. Von der Größe der Spinne darf man sich also nicht abschrecken lassen, das Tier ist weitgehend harmlos und kann wie auch andere Spinnen aus der Wohnung beseitigt werden.

Ihren Namen verdankt die Spinne übrigens der charakteristischen Zeichnung auf ihrem Rücken, die an die Filmfigur Nosferatu aus dem gleichnamigen Stummfilmklassiker, der ersten Verfilmung des „Dracula“-Romans, erinnert.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 24.09.2022 um 09:36 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/nosferatu-spinne-breitet-sich-in-oesterreich-aus-127241389

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