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Beziehungsstreit

Mordalarm im Mühlviertel

Mann soll Lebensgefährtin getötet haben

Mühlviertel, Mordalarm, Oberösterreich APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
Die Einsatzkräfte am Tatort.

Ein 60-Jähriger soll am Dienstag in Neustift im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) seine um ein Jahr jüngere, seit kurzem von ihm getrennte Lebensgefährtin getötet haben. Der Verdächtige dürfte nach der Tat versucht haben, sich das Leben zu nehmen.

Polizisten zogen ihn mithilfe von Rettungsleuten und Passanten von der Staumauer des Ranna-Stausees und nahmen ihn fest, so ein Polizeisprecher.

Mühlviertel: Paar lebte getrennt

Die Frau wohnte seit einigen Tagen von dem Mann getrennt. In einer Hütte in einem Waldstück, das beiden gehörte, traf sich das Paar Dienstagfrüh zur Aussprache. Es dürfte zu einem Streit gekommen sei, der eskalierte. Laut Polizei habe der 60-Jährige seine Freundin "durch Gewalt gegen den Hals" getötet.

60-Jährigen von Staumauer gezogen

Anschließend machte er sich auf den Weg zu einem nahen Kraftwerk und wählte von dort gegen 10.00 Uhr den Notruf. Als die Polizei eintraf, hockte er auf der Staumauer. Die Beamten zogen ihn mithilfe von Rettungsleuten und einigen Radfahrern, die zufällig vorbeigekommen waren, in Sicherheit. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich das Leben nehmen wollte. Die Einvernahmen des Verdächtigen waren Dienstagnachmittag noch im Laufen.

(Quelle: APA)

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