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Zuhälter verspielt Lohn seiner Prostituierten

SB, Bordell, Themenbild APA/Boris Roessler/DPA/Symbolbild
Der Zuhälter verspielte den Lohn der Prostituierten in diversen Wettbüros.

Oberösterreichische Ermittler haben einen 24-jährigen rumänischen Zuhälter aus dem Verkehr gezogen, der fünf Frauen aus seiner Heimat in Oberösterreich und Tirol illegal der Prostitution zugeführt. Laut Polizei wurden die Frauen am Montagnachmittag in einem Hotel im Bezirk Linz-Land auf frischer Tat ertappt. Der 24-Jährige dürfte mit der Arbeit der Frauen seine Spielsucht finanziert haben.

Der Zuhälter hatte für die Frauen im Alter von 19 bis 21 Jahren in dem Hotel drei Zimmer angemietet. Auf einer Internetplattform boten sie ihre Dienste an. Registriert waren sie nicht. Die Frauen wiesen weder ein in Österreich zur Ausübung der Prostitution notwendiges Gesundheitsbuch auf noch sind sie in den jeweiligen Hotels angemeldet. Die Ermittler fanden heraus, dass die Gruppe in den vergangenen zwei Monaten in drei Hotels in Tirol, einem in Linz sowie zwei im Bezirk Linz-Land tätig waren.

Zuhälter finanzierte seine Spielsucht

Der spielsüchtige Zuhälter verspielte den Lohn der fünf Frauen in diversen Wettbüros. Das Landeskriminalamt ermittelt auch im Ausland, da davon auszugehen sei, dass es sich um eine organisierte, international agierende Tätergruppe handle, die rumänische Frauen aus einer Zwangslage heraus rekrutiert, in Österreich der Prostitution zuführt und damit ihren Lebensunterhalt bestreitet. Die Prostituierten wirkten demnach bei der Vernehmung eingeschüchtert und es habe den Anschein gehabt, dass sie ihre Aussagen von den Zuhältern weitgehend vorgegeben bekamen.

(Quelle: APA)

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