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ÖAMTC verlieh Autopreis "Marcus"

Audi A3 gewann in Kompaktklasse Salzburg24
Audi A3 gewann in Kompaktklasse

Der ÖAMTC hat am Freitag zum zweiten Mal den Autopreis "Marcus" verliehen. 47.169 der 1,9 Millionen Clubmitglieder stimmten für ihr Lieblingsfahrzeug ab - unter notarieller Aufsicht. Insgesamt wurden 15 Automodelle des Jahrgangs 2013 bei der Preisverleihung in Wien prämiert. In der Kompaktklasse gewannen der Audi A3 und der Seat Toledo.

Der deutsche Partnerclub des ÖAMTC, der ADAC, war zuletzt wegen gefälschter Abstimmungsergebnisse zu den Lieblingsautos der deutschen Verbraucher ("Gelber Engel") in die Schlagzeilen geraten, in weiterer Konsequenz die Führungsspitze wurde ausgetauscht. "Im heurigen Jahr einen Automobilpreis zu vergeben ist eine durchaus mutige und spannende Aufgabe", sagte ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold bei der Gala. Beim "Marcus" seien jedenfalls "Transparenz und Objektivität gesichert". Mehrfachabstimmungen seien ausgeschlossen, denn "jede einzelne Stimmabgabe ist mit der Mitgliedsnummer registriert", erläuterte Schmerold.

Vergeben wurde der Marcus in drei unabhängigen Wertungen, zur Auswahl standen insgesamt 58 Fahrzeuge. In sieben Kategorien wurde die beliebteste Neuheit 2013 von den Clubmitgliedern online oder per Stimmzettel gewählt. In den selben Kategorien zeichneten ÖAMTC-Experten die jeweils wirtschaftlichste Neuheit aus, hierbei wurden jene Fahrzeuge mit den geringsten monatlichen Kosten erstgereiht. Einen zusätzlichen Preis erhielt der BMW i3 als innovativste Neuheit des vergangenen Jahres, er setzte sich gegen elf andere Fahrzeuge in der Kategorie "Wegweiser" durch.

Bei den beliebtesten Neuheiten in der Kategorie Kompaktklasse gewann so bei der Mitglieder-Wertung der Audi A3, bei den Experten der Seat Toledo. In der Mittelklasse hatte bei beiden Wertungen der Skoda Octavia die Nase vorne. In der Oberklasse setzte sich bei den Mitgliedern die Mercedes S-Klasse durch, bei den Experten der Maserati Ghibli.

Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, rechnete damit, dass Auto und Haushalt in den nächsten drei bis vier Jahren ebenso digitalisiert sein werden wie andere Bereiche des Lebens. "Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts", sagte der Journalist bei der Gala. "Autos werden Computer sein, die auf vier Rädern fahren". Er hoffte darauf, dass es durch die Digitalisierung des Autos in Europa "eigene, tolle Projekte" geben wird und man dadurch "Kompetenz zurückgewinnt".

(Quelle: S24)

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