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Erster Varianten-Nachweis

Omikron-infizierte Person kam mit dem Zug

Reise von München nach Tirol

symb_Zugfahren Pixabay/CC0
Zugreisende, die beim Kauf des Tickets ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden direkt kontaktiert. (SYMBOLBILD)

Jene Person, bei der am Samstag als erste in Österreich die Omikron-Variante nachgewiesen worden war, ist vor einer Woche mit dem Zug von München nach Jenbach in Tirol gereist. Da sich andere Passagiere angesteckt haben können, rief die AGES alle Reisenden des EuroCity 83 am 23. November dazu auf, einen PCR-Test durchzuführen.

Alle Tests werden dann auf die neue Virusvariante analysiert. Der EC 83 fährt täglich um 15:34 Uhr vom Hauptbahnhof in München ab. Die infizierte Person stieg am Ostbahnhof ein und reiste bis Jenbach. Planmäßig erfolgt dort die Ankunft um 16.59 Uhr. Zugreisende, die beim Kauf des Tickets ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden direkt kontaktiert, hieß es in einer Aussendung der AGES. Für weitere Fragen steht die AGES Hotline unter der Telefonnummer 01/2675032 zur Verfügung.

Rückkehr aus Südafrika

Die betroffene Person war vergangenen Dienstag am Münchner Flughafen nach einer Südafrika-Reise gelandet, hieß es vom Land Tirol zur APA. Anschließend fuhr sie mit dem Zug nach Jenbach weiter. Zwei weitere Personen aus dem familiären Umfeld wurden ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet, die Virologin Dorothee von Laer ging zu "95 Prozent" davon aus, dass auch diese Personen die neuartige Variante erwischt hat. Die Detail-Sequenzierungen liefen aber noch, informierte das Land Tirol.

20200323_PD3826.HR.jpg APA/BARBARA GINDL/Archiv
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Insgesamt waren den Tiroler Behörden mit Stand Dienstagnachmittag 31 Personen bekannt, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem südafrikanischen Land aufgehalten haben. Bisher waren die PCR-Testergebnisse - bis auf den bestätigten Omikron-Fall - negativ. Auch bis zum Abend kamen keine weiteren Verdachtsfälle dazu. Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes, machte am Abend Reiserückkehrer darauf aufmerksam, dass sie jedenfalls die behördliche Test-Infrastruktur nutzen sollen, "damit eine entsprechende direkte Informationsgrundlage für die Behörde weitestgehend sichergestellt werden kann".

PCR-Test nach Einreise

Außerdem sollten Betroffene nach ihrer Einreise am fünften und zehnten Tag einen erneuten PCR-Test machen und die Hygiene-Regeln einhalten. Seit vergangenen Samstag ist ein negatives Testergebnis bei der Einreise sowie eine anschließende Quarantäne vorgeschrieben. "Unser Aufruf richtet sich damit primär auch an jene, die von diesen Vorgaben noch nicht betroffen waren", betonte Rizzoli.

(Quelle: APA)

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