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Linz-Land

Blutige Hunde-Attacke in OÖ

Kleiner Hund ringt mit dem Tod

Blaulicht Bilderbox/Symbolbild
Ein freilaufender Hund hat einen Artgenossen lebensgefährlich verletzt und dessen Besitzerin gebissen.

Dramatischer Schock-Moment für eine Hundehalterin im oö. Hargelsberg (Bez. Linz-Land): Ihr angeleinter Hund wurde von einem freilaufenden Artgenossen attackiert und lebensgefährlich verletzt. Zudem wurde die 63 Jahre alte Frau ebenfalls von dem Tier gebissen. Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Dienstag, wie die Polizei OÖ am Montag meldete.

Was war passiert? Eine 24-Jährige ließ ihren acht Jahre alten American Staffordshire Terrier am Morgen – wie immer ohne Aufsicht – aus dem Haus. Ohne Halsband oder Hundemarke lief der Hund in Richtung Hargelsberg und attackierte dort einen dreijährigen Rauhaardackel einer Oberösterreicherin, gab die Polizei auf SALZBURG24-Anfrage bekannt.

Staffordshire Terrier verbeißt sich in Hund

Der Terrier verbiss sich im kleineren Hund, schüttelte ihn hin und her, bis er kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Die 63-jährige Halterin des Dackels versuchte, ihrem Liebling zu helfen und wurde dabei selbst in die Hand gebissen. Schließlich schaffte es die Frau, ihr vermeintlich totes Haustier aufzuheben. Der American Staffordshire Terrier wich aber laut Polizei nicht von ihrer Seite, sodass sie beim nächsten Haus in der Siedlung um Hilfe rief – erst dann verschwand der Hund.

Dackel kämpft ums Überleben

In einer Tierklinik kämpft der schwer verletzte Rauhaardackel immer noch um sein Überleben. Der American Staffordshire Terrier war übrigens nicht ordnungsgemäß bei der Gemeinde gemeldet. Zudem wird die 24 Jahre alte Halterin wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Sie konnte ihren Hund anschließend in der Siedlung abholen. Es kam laut Polizei zu keinen weiteren Vorfällen.

Keine Hunde-Sonderregelung in OÖ

In Österreich steht der American Staffordshire Terrier in den drei listenführenden Bundesländern übrigens auf der sogenannten Rasseliste. In Wien ist ein Hundeführerschein gefordert, in NÖ ein Sachkundennachweis und in Vorarlberg muss der jeweilige Bürgermeister eine Sondergenehmigung für die Haltung ausstellen.

(Quelle: SALZBURG24)

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