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Was kann man gegen Plastikmüll tun?

So könnt ihr euren Alltag nachhaltiger gestalten

Plastikmüll UNSPLASH
So ziemlich alles besteht aus Plastik oder ist in Plastik verpackt. Wie steht es um euren Plastikverbrauch? (SYMBOLBILD)

34 Kilo Plastik verbraucht jeder Österreicher im Jahr. Und das nur an Verpackungen. Dabei sind Zahnbürsten, Rasierer, Küchenschwämme, Strohhalme und vieles mehr noch gar nicht mit einberechnet. Wie steht es um euren Plastikverbrauch? Und was glaubt ihr, wie man Plastik im Alltag reduzieren kann? Stimmt ab im Meinungscheck!

 

Kochen, essen, spülen, putzen – dabei fällt einiges an Plastik an. Mit ein paar kleinen Veränderungen kann aber auch in der Küche der Plastikverbrauch minimiert werden. Spülschwämme zum Beispiel können einfach durch eine langlebige Spülbürste aus Holz oder Metall ersetzt werden. Die Köpfe werden einfach ausgewechselt und im Biomüll entsorgt, wenn sie ausgedient haben.

 

Im Badezimmer kann einiges an Plastik eingespart werden. Viele Pflegeprodukte kommen sogar ganz ohne Plastikverpackung aus. Feste Shampoos, Körperbutter oder Duschseifen sind zum einen meist nur in Karton verpackt und zum anderen wesentlich ergiebiger als flüssige Produkte. Auch die Monatshygiene kann auf plastikfrei umgestellt werden. Menstruationstassen aus Silikon können bei richtiger Verwendung bis zu zehn Jahre genutzt werden. Wie einfach es sein kann Plastik zu sparen, zeigen auch zwei junge Salzburger Unternehmerinnen.

Ohne Plastik heißt nicht gleich nachhaltiger. Einweg Glasflaschen schneiden in Sachen CO2 nur besser als PET-Flaschen ab, wenn sie weniger als 200 Kilometer Transportweg hatten. Auch beim Einkauf zu einer Mehrwegtasche, statt zum Plastiksackerl zu greifen ist nicht unbedingt nachhaltig: Im Vergleich zu normalen Plastik- oder Papiersackerl wird bei der Herstellung von Mehrwegtaschen viel mehr CO2 ausgestoßen. Den schnellen Kaffee unterwegs kann man in den eigenen Becher füllen lassen, häufig wird man dafür sogar mit einem Rabatt belohnt.

Nicht alles, was nach Papier aussieht, darf auch ins Altpapier. Magazine etwa sind häufig mit einer dünnen Folie aus Plastik beschichtet. Auch auf Backpapier befindet sich so eine Beschichtung. Beides gehört daher im Restmüll entsorgt. Auch bei Plastik sollte zweimal überlegt werden, wie es entsorgt werden muss. Plastik, das schwarz eingefärbt ist, kann zum Beispiel gar nicht wiederverwertet werden, weil Recyclinganlagen es nicht erkennen können.

 
(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 16.10.2021 um 01:30 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/plastik-vermeiden-tipps-fuer-den-alltag-110568400

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