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Rätseln um Motiv wegen Mord an Studentin in Tirol

Im Fall der in Kufstein getöteten Studentin Lucile K. aus Frankreich ist das Motiv nach wie vor unklar. Die Ermittler zogen bisher einen Raub als Hintergrund in Betracht, wollten aber andere Motive nicht ausschließen. Laut der "Kronen Zeitung" sollen mehrere Zeugen angegeben haben, dass die Leiche beim Auffinden halb nackt gewesen sei. LKA-Chef Walter Pupp bestätigte das gegenüber der APA nicht.

"Wir machen keine Angaben zum Auffinden der Leiche", sagte der Ermittler. Die "Kronen Zeitung" berief sich in ihrer Mittwochsausgabe auf mehrere Zeugen, die die 20-Jährige gesehen haben sollen, bevor die Polizei alles abgesperrt hatte.

Unterdessen würden die Kriminalisten nach dem Bekanntwerden eines ähnlichen Verbrechens in Bayern auf die Auswertung der Ermittlungsergebnisse warten. Bei diesem Fall wurde eine Zwölfjährige bei einem Baggersee in Neuburg westlich von Ingolstadt erschlagen aufgefunden. Ein Verdächtiger wurde kurz nach der Tat festgenommen.

Die Leiche der 20-jährigen Französin, die aus der Gegend von Lyon stammte und vier Monate im Rahmen eines Austauschprogrammes in Kufstein studiert hatte, war am 12. Jänner von Polizisten am Ufer des Inns entdeckt worden. Freunde und Studienkollegen hatten die junge Frau zuvor als vermisst gemeldet. Todesursache waren laut Obduktion heftige Schläge auf den Kopf. Taucher fanden schließlich die Tatwaffe im Inn. Es handelte sich um die Eisenstange.

(Quelle: S24)

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