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Raststättenbetreiber

Rosenberger soll insolvent sein

600 Mitarbeiter betroffen

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Rosenberger ist wohl insolvent (Symbolbild).

Der Raststättenbetreiber Rosenberger könnte schon heute, Freitag, einen Insolvenzantrag stellen, berichtet der "Standard" in seiner Freitagausgabe. Ein größerer Lieferant sei nicht bezahlt worden und es sei ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung geplant, das eine Fortführung des Betriebes ermöglichen würde, heißt es in dem Bericht. In Salzburg betreibt Rosenberger nur eine Raststätte in Golling an der A10.

Trotz intensiver Verhandlungen mit der Bank seien benötigte Kreditlinien für das Unternehmen überraschend nicht freigegeben worden, weshalb man nun einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahren stellen müsse.

Rosenberger will Arbeitsplätze sichern

Oberstes Ziel sei es nun, das Unternehmen im Rahmen zu sanieren, die Arbeitsplätze zu sichern und eine nachhaltige Lösung für den Fortbestand der Rosenberger-Gruppe zu ermöglichen, heißt es in einer ersten Erklärung.

Die Rosenberger-Kette betreibt Raststätten und Seminarzentren an 17 Standorten in Österreich. Das Unternehmen beschäftigt je nach Saison 600 bis 800 Mitarbeiter.

grafik_rosenberger.jpg APA

(APA)

Aufgerufen am 18.12.2018 um 03:41 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/raststaettenbetreiber-rosenberger-soll-insolvent-sein-62147719

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