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Regenbogenparade

Wien feiert bunte Mega-Party

Sommerhitze, Menschenmassen und viel Party: Bei der 24. Wiener Regenbogenparade am Samstag haben so viele Menschen wie noch nie mitgemacht. Eine Sprecherin teilte der APA mit, dass rund 460.000 bis 500.000 Personen daran teilgenommen haben. Das ist ein neuer Rekord, der im Vorfeld bereits erwartet wurde.

Die Parade ist nämlich heuer Teil der EuroPride. Dabei handelt es sich um das größte europäischen Event der LGBTIQ-Community - also der homo-, bi-, trans- und intersexuellen Personen.

"Gemeinsam können wir viel erreichen"

Kurz vor dem Start hielt Ex-Bundespräsident Heinz Fischer unter viel Gejohle und Applaus eine kurze Ansprache. Dabei mahnte er Zusammenhalt ein: "Gemeinsam können wir sehr, sehr, sehr viel erreichen." Ebenfalls kurze Reden hielten u.a. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner, der grüne Bundessprecher Werner Kogler, SPÖ-Stadtrat Jürgen Czernohorszky und NEOS-Klubobmann Christoph Wiederkehr. Sie alle unterstrichen, sich für die Rechte von LGBTIQ-Menschen - also der homo-, bi-, trans- und intersexuellen Personen - einzusetzen.

Hunderttausende bei Regenbogenparade

Die sommerlich heißen Temperaturen taten dem Zustrom zur Parade keinen Abbruch: Menschenmassen säumten den Ring, um mit den Teilnehmern zu feiern. Heuer gab es 107 Beiträge, also Wägen und Fußgruppen, die die Parade bildeten. Das sind laut Organisatoren um 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei der Dekoration wurde teils viel Aufwand betrieben. Ebenso beim Styling: So gab es Engel, Bräute, Paare im Partnerlook, die Regenbogenfarben waren omnipräsent. Ebenfalls mit dabei waren Trommler- und Dudelsack-, oder Biker-Gruppen. Wummernde Bässe, mit denen die Trucks bestückt wurden, sorgten auf der Route für Stimmung.

Dass es sich bei der Parade eigentlich nicht um eine Party, sondern vielmehr um eine Demonstration für die Gleichberechtigung von LGBTIQ-Menschen handelt, darauf machten zahlreiche Schilder und Plakate aufmerksam. "Gewalt ist die Waffe der Schwachen" oder "Kämpfe mit uns für eine transfreundliche Welt" war zu lesen.

Abschlusskundgebung am Wiener Rathausplatz

Die Route der Parade führte entgegen der Fahrtrichtung um den Ring, zunächst vorbei an Parlament, Heldenplatz und Staatsoper. Anschließend führte die Strecke über den Stubenring zum Schwedenplatz und auf den Franz-Josefs-Kai. Schließlich ging es vorbei an der Börse und der Universität zurück zum Rathausplatz.

Nach der Parade war gegen 19 Uhr die Abschlusskundgebung am Rathausplatz avisiert. Dabei sprachen Bundespräsident Alexander Van der Bellen, EU-Justizkommissarin Vera Jourova, Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Conchita Wurst.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 15.07.2019 um 07:56 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/rekord-auf-wiener-regenbogenparade-71784991

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