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Salzburger Kulturfonds: Je 10.000 Euro an Gauß, Berka und Bacher

Jedes Jahr werden die Preise der Stadt Salzburg vergeben. Bilderbox/ Symbolbild
Eine Stadt Ansicht der Stadt Salzburg in Österreich.. Altstadt und Festung Hohensalzburg

Die Preisträger des Salzburger Kulturfonds 2013 heißen Karl-Markus Gauß (Kunst/Kultur) und Walter Berka (Wissenschaft und Forschung). Die Auszeichnung der Stadt in der Kategorie "Lebenswerk" geht an Gerd Bacher. Diese Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert. Darüber hinaus schüttet Salzburg Anerkennungs-und Förderpreise sowie einen Preis für eine Arbeit mit speziellem Salzburg-Bezug aus.

Der 1954 geborene Autor, Essayist und Publizist Karl-Markus Gauß hat sich vor allem durch seine Reisereportagen einen Namen gemacht. Darin setzt sich Gauß mit Minderheiten und bedrängten Volksgruppen vor allem in Osteuropa auseinander. Die Bücher des Salzburgers wurden vielfach ausgezeichnet und in 17 Sprachen übersetzt. Walter Berka, geboren 1948, hat sich über „Medienfreiheit und Persönlichkeitsschutz" habilitiert. Sein Name wird in Fachkreisen mit dem Medienrecht und (seit fast 30 Jahren) mit Grundrechtsdogmatik assoziiert. Für sein Lebenswerk geehrt wurde der 1925 geborene Journalist Gerd Bacher, dessen Karriere bei der "Salzburger Volkszeitung" begann, unter anderem über die "Salzburger Nachrichten" und "Die Presse" bis zum ORF führte, den er in drei Perioden in den Jahren 1967 bis 1994 als Generalintendant leitete.

Den Anerkennungspreis für Kunst und Kultur erhält der in Kairo geborene und in Salzburg lebende Komponist Hossam Mahmoud, und jenen für Wissenschaft und Forschung bekommt die Neurowissenschaftlerin, Zoologin, Psychologin, Philosophin und Mathematikerin Belinda Pletzer. Der Förderpreis für Kinder- und Jugendprojekte geht an den Verein ARTgenossen, der sich um die Vermittlung von bildender Kunst bemüht. Diese drei Auszeichnungen sind mit je 3.000 Euro dotiert. Der mit 5.000 Euro dotierte "Salzburg-Preis" wird an die Kunsthistorikerin Jana Breuste für ihre publizistischen Auseinandersetzungen mit moderner Architektur in Salzburg vergeben.

Der Kulturfonds der Stadt schüttet jährlich rund 100.000 Euro aus. Neben den Preisen selbst vergibt das Kuratorium auch Förderungen für Aus- und Weiterbildung. In der Jury sitzen neben dem Vorsitzenden und Bürgermeister der Stadt, Heinz Schaden (SPÖ), die Rektoren der drei Salzburger Universitäten, nämlich Reinhart von Gutzeit (Mozarteum), Herbert Resch (Privat-Uni Medizin) und Heinrich Schmidinger (Uni Salzburg). Außerdem Helga Rabl-Stadler als Präsidentin der Festspiele, Hildegund Amanshauser für die internationale Sommerakademie für Bildende Kunst, Michael Bilic für "Das Kino", Clemens Renoldner für das Stefan Zweig Zentrum, Gerda Amerhauser, Heinrich Wiesmüller sowie drei weitere Vertreter der Stadtgemeinde. Die Preise werden heute, Montag, Abend in Salzburg verliehen. (APA)

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