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Schulstart in Wien und Co

Letzte Ferienwoche in Salzburg steht an

Corona-Maßnahmen bestimmen Schulalltag

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt am Montag für rund 456.000 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Knapp 37.000 Taferlklassler begehen ihren ersten Schultag. Coronabedingt startet das neue Schuljahr mit diversen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen: In Wien etwa muss wegen Stufe "gelb" auf der Corona-Ampel im Eingangsbereich und in den Gängen Maske getragen werden.

Zudem gelten für Sport- und Musikunterricht besondere Hygieneregeln. In Niederösterreich und im Burgenland gelten allgemeine Vorgaben wie Abstandhalten, häufiges Händewaschen und Lüften. Sollte die neue Corona-Ampel wegen gehäufter Covid-19-Infektionen die Farbe wechseln, können auch hier weitere Einschränkungen folgen.

Außerdem müssen Schülerinnen, Schüler und Eltern mit der vorübergehenden Umstellung auf Fernunterricht und Notbetrieb in einzelnen Klassen, Schulen oder Regionen rechnen, flächendeckende Schulschließungen soll es aber nach Möglichkeit nicht mehr geben.

Ampel-Schaltung am Freitag für Salzburg entscheidend

Eine Woche später enden die neunwöchigen Sommerferien dann auch für etwa 620.600 Schülerinnen und Schüler in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg. Für rund 50.000 Kinder wird es dabei der erste Schultag sein.

Welche Corona-Maßnahmen dort dann gelten, entscheidet sich bei der nächsten Ampelschaltung am Freitag. Sonst bringt das Schuljahr neben der flächendeckenden Umwandlung der Neuen Mittelschulen in Mittelschulen erstmals bundesweite Herbstferien.

(Quelle: APA)

Ampel-Ausnahmen in Schulen denkbar

Bildungsminister Heinz Faßmann APA
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Montag, 6. Juli 2020, anl. der PK des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) "Matura - Ergebnisse 2020 und Ausblick 2021" in Wien.

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kann sich Ausnahmen an den Schulen von der Ampelschaltung in einzelnen Bezirken vorstellen. Wenn es in einem Teil des Bezirks gar keine Fälle gebe, "darauf kann man eingehen", sagte er in der "ZiB2" am Sonntag. Als Beispiel nannte er das Alpbachtal, das im gelb geschalteten Bezirk Kufstein liegt, aber keinen aktuellen Corona-Fall aufweist.

Faßmann liegt damit durchaus auf einer Linie mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), der am Wochenende ebenfalls eine weitere regionale Differenzierung nicht ausgeschlossen hatte.

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