Jetzt Live
Startseite Österreich
Vorarlberg

Sechs Rinder wegen Tuberkulose getötet

Kuh, Rind, SB APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner
Sechs Rinder mussten geschlachtet werden, sie waren an Tuberkulose erkrankt. (SYMBOLBILD)

Wegen des Verdachts auf Rinder-Tuberkulose (TBC) ist im Vorarlberger Bezirk Bludenz neuerlich ein landwirtschaftlicher Betrieb gesperrt worden. Beim Ablesen des Tuberkulin-Hauttests hätten elf von 31 Rindern sowie 31 von 34 Kühen reagiert, gab das Amt der Vorarlberger Landesregierung am Dienstag bekannt. Sechs Tiere wurden getötet.

Abhängig von den Befunden könnte die Tötung von weiteren Tieren des Bestands notwendig werden. Die Untersuchung wird von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Mödling vorgenommen. Die Verdachtsfälle traten im Zuge laufender Untersuchungen auf, die jährlich im Anschluss an die Weidesaison durchgeführt werden.

Vorarlberg kämpft gegen Rinder-TBC

Die Testung ist eine von mehreren Maßnahmen, die das Land Vorarlberg zur Eindämmung der Tierseuche gesetzt hat. Dabei werden rund 800 Betriebe mit rund 9.000 Stück Vieh von beauftragten Tierärzten untersucht. Vorarlberg ist schon seit Jahren von Rinder-TBC betroffen, zuletzt mussten im September 55 Tiere eines Hofs ebenfalls im Bezirk Bludenz gekeult werden.

Tierseuche auf Menschen übertragbar

Rindertuberkulose ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die auf den Menschen übertragbar ist. Ein Mensch kann sich über Rohmilch, rohes Fleisch und bei der Schlachtung infizieren, aber auch durch Einatmen des Erregers in verseuchten Ställen. Unmittelbare Gefahr für den Konsumenten besteht aufgrund der vielfältigen Untersuchungen, Pasteurisierung und Sicherheitsmaßnahmen aber nicht.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 15.05.2021 um 02:23 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/sechs-rinder-in-vorarlberg-wegen-tuberkulose-getoetet-80466937

Kommentare

Mehr zum Thema